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Kreisliga-TÜV: Dem Aufsteiger fehlt nach dem Weggang von René Conrad der Knipser

Kreisliga-TÜV: SC Börry

Sein Wahlspruch lautet: „In der Ruhe liegt die Kraft.“ So kennt man ihn, Andreas Meißner ist (fast) immer locker drauf. Deshalb geht der neue Trainer des SC Börry das Unternehmen Kreisliga auch mit einer gehörigen Portion Optimismus an. Sein „alter Spezi“ Dirk Brockmann hat die Börry-Buben als Trainer in die Kreisliga geführt, und hier will sich Meißner nun mit einem kaum veränderten Team etablieren.

veröffentlicht am 13.07.2011 um 21:13 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:43 Uhr

Klaus Frye

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Sportreporter zur Autorenseite

Im letzten halben Jahr hatte der erfahrene Übungsleiter aus Brullsen viel Zeit. Denn in der Winterpause endete sein Engagement bei BW Salzhemmendorf schon frühzeitig. „Die Pause tat mir ganz gut“, stellte Meißner im Nachhinein fest. Immerhin hatte er sonntags auch mal wieder frei. Das war aber auf Dauer nicht unbedingt sein Ding. So fuhr er bald schon wieder über die Dörfer. Das wurden aber keine Kaffeefahrten. Nein, Meißner schaute sich auf den Plätzen der Kreisliga um – denn die Konkurrenz schläft nicht.

Hier gab es viel zu sehen, Positives und Negatives. Auch bei seiner neuen Mannschaft, der er den Klassenerhalt in der Kreisliga durchaus zutraut. Der langjährige Spieler, der einst für Preußen 07, BW Tündern und MTV Coppenbrügge aktiv war, hatte in Börry ein Manko schnell erkannt: „Die Jungs spielen oft noch zu hektisch.“ Deshalb versucht er, vor allem den Jungspunden in der Mannschaft ein wenig mehr Abgeklärtheit zu vermitteln. Dazu setzt er natürlich auf mannschaftliche Geschlossenheit.

Dass in Börry „ein toller Teamgeist herrscht“, hat er schon in der Schlussphase der abgelaufenen Saison bemerkt. Da ließ sich die Mannschaft trotz einiger Rückschläge nicht aus der Spur werfen. „Einer für alle, alle für einen“ – lautete das Motto, mit dem auch das Jahr eins in der Kreisliga angegangen wird. Wichtig ist für Meißner, dass seine Spieler auch hier mit der richtigen Einstellung antreten. „Wir gehen nicht mit Angst, sondern mit frohem Mut in die Saison“, lautet ihr munterer Wahlspruch.

Der Kreisliga-TÜV der Dewezet-Sportredaktion

Die Mannschaft ist zwar nach dem Aufstieg fast komplett zusammengeblieben, doch eine Abmeldung bereitet dem neuen Mann auf der Bank echte Probleme. Der Weggang von Torjäger René Conrad, den es aus beruflichen Gründen zum SCM Bodenwerder zog. Doch Meißner ist Realist: „Wir müssen damit leben und das Beste aus der Situation machen.“ Heißt im Klartext, dass erfahrene Kräfte wie Georg Hörning, Alexander Rose oder Daniel Klünder in der Offensive noch mehr Gas geben müssen. Aber auch Michael Schaper und Lars Gutsche traut der neue Teamchef einiges zu.



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