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Aufsteiger MTSV Aerzen könnte das Überraschungsteam der neuen Saison werden

Kreisliga-TÜV: MTSV Aerzen

Auch wenn Aerzens Coach Stephan Meyer bisher nur vom Klassenerhalt spricht, der MTSV zählt in der neuen Saison für die Dewezet-Sportredaktion zu den Geheimfavoriten. Ein einstelliger Tabellenplatz ist für den Kreisliga-Aufsteiger auf jeden Fall drin, vielleicht sogar mehr …

veröffentlicht am 29.07.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 12:43 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

„Ich bin gespannt darauf, wie die Mannschaft mit Niederlagen umgeht“, sagt Meyer, dessen Elf in der vergangenen Meistersaison in der Leistungsklasse nur zweimal verlor. Deshalb konnte der MTSV-Coach auch schon nach dem 4:2-Hinrundensieg gegen Inter Holzhausen für die Kreisliga planen.

Dass zumindest mittelfristig Aerzens Weg in die Bezirksliga führt, scheint so gut wie sicher zu sein. Denn in der jungen, mit hoffnungsvollen Talenten gespickten Mannschaft (Altersdurchschnitt: 23,2 Jahre) steckt so viel Potenzial, dass einige dem Neuling sogar schon jetzt den Titel zutrauen. Mit Meyer als Trainer dürfte das möglich sein, denn wie man aufsteigt, hat er ja schon mehrfach bewiesen – auf Kreisebene zumindest: Als Spieler stieg er mit Aerzen in die damalige Bezirksklasse auf, als Trainer mit Thal und Aerzen in die Kreisliga sowie mit Groß Berkel in die Leistungsklasse. Der 46-jährige Coach weiß also wie es geht. Der Kader der Hummekicker war schon zwar schon vergangene Saison kreisligareif. Aber nach dem Titelgewinn wurde noch mal kräftig aufgerüstet.

Beim „Sommerschlussverkauf“ in Klein Berkel ergatterte der MTSV mit Torwart Marlon Reckemeyer, Andrej Weirich, Marcel Spatz und Dennis Koch gleich einige Schnäppchen, die aufgrund ihrer Bezirksligaerfahrung den jungen Kader verstärken dürften. Neu dabei sind auch Sebastian Specht (Königsförde) und Rehers Torjäger Benno Reuke, der mit 32 Jahren einer der ältesten Spieler im Team ist. Trotz der Abgänge von Chouki Youseff, Sönke Eikenroth, Andreas Wölk und Tunc Kudesci ist der Kader – im Vergleich zum Vorjahr – „auf jeden Fall stärker“. Stimmt. Durch die Neuzugänge wurde ein heißer Konkurrenzkampf entfacht, denn selbst die Stammspieler der vergangenen Saison haben keinen Bonus mehr. Eine Stammplatzgarantie hat nur Torwart Marlon Reckemeyer, der für Meyer die unumstrittene Nummer eins ist.

Fest steht: Den „jungen Wilden“ aus Aerzen ist einiges zuzutrauen, sofern der MTSV gut in die Saison starten sollte.



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