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Kreisliga-TÜV: Eintracht Afferde

Bei Eintracht Afferde munkeln die Spieler, dass sich ihr Co-Trainer diesmal am „Ballermann“ ganz speziell auf die neue Kreisliga-Saison vorbereitet haben soll. Doch Stefan Siekmann, ein echtes Urgestein der Eintracht, gab am Telefon gleich Entwarnung. „Mallorca ja, Ballermann nein“, lautete seine klare Aussage, als er auf dem Flughafen von Palma per Handy erwischt wurde.

veröffentlicht am 18.07.2011 um 19:27 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 18:21 Uhr

Bei Eintracht Afferde munkeln die Spieler, dass sich ihr Co-Trainer diesmal am „Ballermann“ ganz speziell auf die neue Kreisliga-Saison vorbereitet haben soll. Doch Stefan Siekmann, ein echtes Urgestein der Eintracht, gab am Telefon gleich Entwarnung. „Mallorca ja, Ballermann nein“, lautete seine klare Aussage, als er gestern auf dem Flughafen von Palma per Handy erwischt wurde.

Sonne, Sand und Meer sind also abgehakt, der Alltag hat ihn wieder. Schon heute steht Siekmann auf dem Trainingsplatz, um Thomas Piepho, den neuen Chefcoach der Afferder, zu unterstützen. Vielleicht bekommt er ja auch schnell heraus, wer von den Spielern das „Ballermann-Gerücht“ in die Welt gesetzt hat. Zuletzt dümpelte das Eintracht-Boot von Saisonbeginn an im Niemandsland der Tabelle herum. Aus der Region der zweistelligen Tabellenplätze – in der Saison 2010/11 landete Eintracht Afferde auf Rang elf – will Piepho mit seiner Elf heraus. Und zwar möglichst schnell. Doch der Mann aus dem Schaumburger Land hat schnell erkannt, dass er in der ersten Saison im Hamelner Vorort nicht gleich die Bäume rausreißen kann. Aber er weiß, wo er den Hebel ansetzen muss.

„Kopf hoch“ lautet sein Motto, denn den hatten einige Eintracht-Kicker in der letzten Saison zu schnell hängen lassen. Drei Akteure, die das Ruder in der neuen Spielzeit in die Hand nehmen sollen, hat sich Piepho schon früh ausgeguckt. Sebastian Mour als Antreiber und Kämpfer, Markus Nickel als Tormaschine und Kai Lücke als Allrounder im Mittelfeld. Dazu sollen die aus der A-Jugend aufgerückten Talente wie Daniel Hackbusch, Alexander Galimski und Emre Yasar Lücken füllen. Lücken, die durch die Abgänge der Routiniers Stefan Pogoda, Rolf Schünemann, Paul Wojakowski, Jens Lücke und Alexander Häusler entstanden sind. Für Thomas Piepho wird es ein Jahr des Umbruchs und am Ende wohl wieder nur zu einem zweistelligen Tabellenplatz reichen.



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