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Wintertransfer beim Dewezet-Bundesligatrainer / Verletzung macht Kagawa zur Fehlinvestition

Kraft und Hummels stehen hoch im Kurs

Fußball. In seinen Glanzzeiten als Werbe-Ikone eines deutschen Suppenkonzerns forderte Franz Beckenbauer einst „Kraft in den Teller“, Trainer Louis van Gaal erinnerte sich nun daran, stellte ihn dann aber doch lieber ins Bayern-Tor.

veröffentlicht am 01.02.2011 um 14:21 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 15:07 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Fußball. In seinen Glanzzeiten als Werbe-Ikone eines deutschen Suppenkonzerns forderte Franz Beckenbauer einst „Kraft in den Teller“, Trainer Louis van Gaal erinnerte sich nun daran, stellte ihn dann aber doch lieber ins Bayern-Tor. Doch Kraft, in diesem Fall Thomas, ist nicht nur die neue Nummer eins beim Rekordmeister aus München, sondern auch beim abgeschlossenen Wintertransfer des Dewezet-Bundesligaspiels.

476 Trainer hatten das Torhüter-Schnäppchen zwar schon im Sommer für den Fall der Fälle auf ihrer Ersatzbank Platz nehmen lassen, nun nutzten aber noch weitere 90 Übungsleiter die Gunst der Stunde und verpflichteten den Butt-Nachfolger für verhältnismäßig läppische 320 000 Euro. Roman Weidenfeller (66) von Spitzenreiter Borussia Dortmund und der aus der Versenkung zwischen die Pfosten zurückgekehrte Michael Rensing (FC Köln/51) folgen bei den Torhütern auf den Plätzen zwei und drei. Der Stareinkauf des Winters in der Defensive ist Mats Hummels. 303 Bundesligatrainern war dabei auch die Ablösesumme von 9,5 Millionen Euro für den Dortmunder nicht zu hoch. Da der 22-Jährige auch noch torgefährlich ist (schon drei Treffer), wird sich diese Investition schnell mit vielen Punkten auszahlen. Nummer zwei im Ranking trägt natürlich ebenfalls das schwarz-gelbe Trikot der Borussia, und so stockten 250 Trainer ihren Kader auch mit Außenverteidiger Marcel Schmelzer auf. Immerhin 97 Berufungen erhielt zudem der Österreicher Christian Fuchs vom Tabellenvierten Mainz 05. Aber nicht jeder konnte schon Kapital aus seinen Neuverpflichtungen schlagen.

Einige hatten beim Wintertransfer auch großes Pech. Genauer gesagt 428 Teilnehmer, denn sie setzten mal eben vier Millionen Euro in den Sand. Ihr Objekt der Begierde war der japanische Shooting-Star Shinji Kagawa von Borussia Dortmund. Doch der wieselflinke Dribbelkünstler aus Fernost wurde unfreiwillig zum Flop, da ihn ein Mittelfußbruch wohl bis zum Saisonende außer Gefecht setzt. Bayern-Neuzugang Luiz Gustavo holten noch 208 Teilnehmer mit ins Boot und 190 den Leverkusener Sidney Sam.

Keine großen Überraschungen beim Wintertransfer gab es im Angriff. Fast schon logisch, dass die Bundesligatrainer der Dewezet ihrer Offensive mit dem Frankfurter Theofanis Gekas (477), Freiburgs Ein-Mann-Show Papiss Demba Cissé (437) und Didier „Doppelpack“ Ya Konan (241) von Hannover 96 mächtig aufpeppen würden.

Viel Vertrauen eingebüßt hat dagegen WM-Held Arne Friedrich. Der lange verletzte Nationalspieler vom VfL Wolfsburg wurde 210-mal verkauft. Toppen konnte dies nur noch der vom FC Bayern zum AC Mailand gewechselte Mark van Bommel (251).

Treffen und jubel: Der Dortmunder Abwehrstratege Mats Hummels steht in der Gunst der Dewezet-Trainer ganz weit oben.



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