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Filiz Koc spielt jetzt für den SC Wedemark in der Landesliga / Tinne gibt Debüt im Eintracht-Trikot

Kommt die Tatort-Torjägerin nach Diedersen?

Spielt sie – oder spielt sie nicht? Das ist hier die Frage. Spielt sie aber, dann wird es am Samstag ab 16 Uhr richtig schön auf dem Sportplatz des SC Diedersen. Die Rede ist von Filiz Koc, der überaus attraktiven Torjägerin des SC Wedemark. Die zweimalige türkische Fußball-Nationalspielerin wurde am 19. Juni 2011 über Nacht in ganz Deutschland berühmt.

veröffentlicht am 27.09.2012 um 17:03 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:43 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

8,2 Millionen Zuschauer verfolgten damals am Bildschirm den SWR-Tatort „Im Abseits“ mit Kommissarin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts). Filiz Koc avancierte in der Rolle der Profifußballerin Fadime Gülüc vom FC Eppheim wohl zur „schönsten Tatort-Leiche“ aller Zeiten. Im richtigen Leben hat die Stürmerin, die auch schon in Diensten der Zweitligisten FFC Bad Oldesloe und Mellendorfer TV sowie dem Regionalligisten TSV Havelse stand, ihre Profipläne allerdings längst ad acta gelegt. Ihrer Torgefährlichkeit hat das aber nicht geschadet. So traf die spielstarke Hannoveranerin, die auch schon erfolgreich als Fotomodell und Moderatorin arbeitete, bereits zweimal für ihren neuen Klub SC Wedemark ins Schwarze.

Intern übertroffen wird Filiz Koc nur von Daniala Navarro, die schon fünf Treffer auf ihrem Konto hat. Sie ist damit im Moment die Top-Angreiferin in der Landesliga. Was da an geballter Angriffspower auf ihn zu kommt, weiß auch Diedersens Trainer Alexander Stamm. „Der SC Wedemark gehört zu den absoluten Aufstiegsfavoriten“, zollt er dem Kontrahenten Respekt. Doch sein Team wird deshalb gewiss nicht in Ehrfurcht erstarren, muss sich aber im Gegensatz zur Niederlage in Havelse gewaltig steigern. „Mir hat dort der absolute Wille gefehlt,“ moniert Stamm. Seine personellen Sorgen sind derweil aber nicht wesentlich kleiner geworden. Auch wenn er mit Shirley Wehrhahn, die aus den USA zurückgekehrt ist, nun eine Alternative mehr in seinem Kader hat.

Nicht viel zu lachen hatten zuletzt auch die Frauen von Eintracht Hameln bei der bitteren 1:6-Klatsche beim Tabellenführer SV Sebbenhausen-Balge. Fast zwangsläufig erwartet Trainer Markus Mende nun am Sonntag (11 Uhr) gegen Friesen Lembruch eine leidenschaftlichere Vorstellung seiner Elf.

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  • Maren Tinne (ESV) Foto: nls

„Im Vorbeigehen werden wir keinen Blumentopf gewinnen. Ich hoffe, das war ein Warnschuss zur rechten Zeit“, orakelt der ESV-Coach. Bangen muss er noch um die Dienste von Ann-Kristin Raabe und Claudia Bubat. Ihr Debüt im Eintracht-Trikot gibt dafür Maren Tinne, die im Sommer vom Landesliga-Konkurrenten SC Diedersen kam. „Sie ist heiß“, weiß Mende und hofft auf einen guten Einstand der Angreiferin.

Da Aufsteiger Inter Holzhausen zuletzt in Wedemark aus personellen Gründen nicht antreten konnte, wurde während der Woche erst einmal kräftig durchgezählt. Ob Interimstrainer Thomas Bettram nun eine schlagkräftige Truppe aufbieten kann, wird sich am Sonntag (12 Uhr) zeigen. Dann gibt der Tabellenachte TuS Sulingen seine Visitenkarte beim noch punktlosen Schlusslicht ab.

Filiz Koc in einer Szene als Stürmerin Fadime Gülüc vom FC Eppheim im Tatort des SWR „Im Abseits“.

Foto: Krause-Burberg/SWR.



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