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Knippertz-Konzept auch ein Fall für Blatter

FIFA-Präsident unterstützt Fancoaching

veröffentlicht am 29.09.2013 um 20:44 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 08:21 Uhr

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Zürich. Wer lernt den FIFA-Präsidenten Joseph Blatter schon einmal persönlich kennen? Gewiss nicht jeder. Steffen Knippertz durfte es und war sehr angetan vom mächtigsten Mann im Weltfußball. „Das ist eine wirkliche Ehre für mich. Er war sehr nett und vor allem interessiert“, beschreibt der Hamelner Anti-Gewalt und Kompetenztrainer seine Eindrücke nach der Audienz in Zürich. Er durfte dort in der Schweiz vor allerhöchster Ebene das deutsche Gewaltpräventionsprojekt für Fußballstadien „Fancoaching“ vorstellen. Ziel dieser Initiative ist es, mit bewehrten Methoden aus der Arbeit mit jugendlichen Gewaltstraftätern, Fans selbst zu befähigen, deeskalierend auf mögliche Eskalationssituationen einzuwirken.

„Der weltweiten Fanszene im Fußball muss zu einem selbstreinigenden Prozess verholfen werden“, meint Steffen Knippertz. Das sieht auch Joseph Blatter so. „Als Präsident der FIFA unterstütze ich das Projekt aus voller Überzeugung. Gewalt hat keinen Platz im Fußballstadion und muss verhindert werden. Deswegen ist es sinnvoll, den innovativen Ansatz des Fancoaching einzuschlagen, weil so das Problem mit Hilfe von ausgebildeten Coaches im Kern angegangen wird. Dank frühzeitiger Erkennung von möglichen Eskalationssituationen im Stadion kann entsprechend gehandelt und die Lage professionell kontrolliert werden“, bekräftigte Blatter das Interesse an der Umsetzung bei zukünftigen Turnieren. Für die WM in Brasilien ist jedoch die Vorbereitungszeit zu knapp. Das weiß auch Knippertz. Er bleibt aber zuversichtlich, das Fancoaching spätestens für die WM 2018 in Russland gemeinsam mit der FIFA für friedliche Fußballfeste sorgen kann. „Es ist dabei enorm wichtig, die Verbände weltweit von der Umsetzung zu überzeugen. Dafür muss das Fancoaching gute praktische Erfahrungen und Beispiele aus den heimischen Ligen mitbringen“, bekräftigt Knippertz. ro



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