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Nach Hoyzer-Spruch: Kapitän der SG 74 für zehn Wochen gesperrt / Lange Sperren auch für Gutaj und Musliji

Knallhart-Strafe für Selensky

Bezirk Hannover. Hammer-Strafe für Josef Selensky! Das Sportgericht des NFV-Bezirks Hannover hat den Kapitän der SG Hameln 74 für seinen Robert-Hoyzer-Spruch im Rahmen der Siegerehrung des Dewezet-Supercups zu einer Sperre von zehn Wochen plus einer Geldstrafe in Höhe von 50 Euro verdonnert. Mit Bashkim Gutaj und Egcon Musliji bekamen zwei weitere Spieler der SG 74 wegen unsportlichen Verhaltens vom Sportgericht lange Sperren und 50-Euro-Geldstrafen aufgebrummt: Gutaj wurde für fünf Wochen gesperrt, Musliji für vier Wochen.

veröffentlicht am 18.02.2015 um 18:13 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:37 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Ob die SG 74 Einspruch gegen das Urteil einlegen wird, steht laut Teammanager Thomas Thimm noch nicht fest: „Wir warten erst einmal die schriftliche Urteilsbegründung ab, dann sehen wir weiter.“ Seiner Meinung nach sei das Urteil viel zu hart. Zumal sich die Spieler bei der Sportgerichtsverhandlung für ihr Verhalten entschuldigt hätten.

Wie berichtet, sorgte Selensky bei der Siegerehrung mit der Kritik an Schiedsrichter Alexander Lukic („Alles ist gut gelaufen, bis ein Robert Hoyzer kam“), der sich im hitzigen Finale mit einem umstrittenen Strafstoß für Bisperode und den Zeitstrafen für Egcon Musliji und Selensky den Unmut der Hamelner zuzog, für einen Eklat, der für den Kapitän der SG 74 am Dienstagabend vor dem Sportgericht noch ein Nachspiel hatte. Denn beim Fußball gilt der Hoyzer-Vergleich als Schiedsrichterbeleidigung, die eine Sperre nach sich zieht. Selensky ist vom Sportgericht bis zum 28. April gesperrt worden und wird der SG 74 in der Landesliga-Rückrunde voraussichtlich insgesamt 10 Pflichtspiele fehlen. Bashkim Gutaj, der laut Thimm den Schiedsrichter gefragt haben soll, ob er mit auf das Bisperoder Siegerfoto will, muss bis zum 24. März eine Zwangspause von fünf Spielen einlegen. Drei Pflichtspiele verpasst Egcon Musliji, der bis zum 17. März seine Sperre absitzen muss, weil er dem Schiedsrichter bei der Ehrung hämisch applaudiert und den nach oben gereckten Daumen gezeigt haben soll. Dadurch habe sich der Schiedsrichter offenbar beleidigt gefühlt, meint Thimm.

Hinweis: Im Blog auf dewezet.de gibt es zum Thema einen Kommentar von Matthias Koch unter der Überschrift: „Das Strafmaß macht den Graben tiefer“



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