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Nettelrede verteidigt Tabellenführung beim 2:2 gegen Holzhausen / Diedersen atmet nach 3:2 auf

Kellys Kracher zu wenig für den Gipfelsturm

Fußball (nk). Vier Tore – aber kein Sieger. Im Spitzenspiel der Frauen-Bezirksliga verteidigte der TSV Nettelrede mit einem 2:2 gegen Inter Holzhausen den Platz an der Sonne und wehrte den Ansturm des Emporkömmlings aus Bad Pyrmont damit fürs Erste einmal ab. Dabei musste die Nettelreder Defensive allerdings Schwerstarbeit gegen Jennifer Reinhold verrichten. Was auch mit Bravour gelang, denn die Inter-Torjägerin ging diesmal leer aus. Ihre Rolle übernahm Kelly Stratmann, die Holzhausen zweimal (34./71.) in Führung schoss. Anna-Lena Oltrogge (65.) und Elise Wente (88.) konnten jedoch ausgleichen.

veröffentlicht am 22.04.2012 um 16:30 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 06:41 Uhr

Im Titelrennen der Bezirksliga bleibt damit alles offen. Nettelrede ist am kommenden Wochenende spielfrei, Holzhausen tritt gegen Boffzen an und könnte mit einem Sieg die Tabellenführung übernehmen. „Wir waren in der ersten Halbzeit besser, Nettelrede in der zweiten“, sah Holzhausens Trainer Mario Reinhold letztlich ein verdientes Unentschieden. Auch sein Pendant Werner Schwekendiek erkannte: „In der ersten Halbzeit haben wir zu wenig gemacht.“

Aufatmen beim SC Diedersen in der Landesliga. Nach dem unverhofften Punktabzug durch den NFV für Havelse II und dem wichtigen 3:2-Sieg gegen Sulingen ist der Klassenerhalt nun in greifbare Nähe gerückt. Vor allem im ersten Durchgang machte die Stamm-Elf mächtig Dampf und fast zwangsläufig fielen so auch die Tore. Schon nach sieben Minuten brachte Lisa Wedekind ihre Mannschaft in Führung. In der 23. und 30. Minute legten Jana Runge und Sonja Debicki nach, und alles sah nach einem ruhigen Nachmittag für Diedersen aus. Doch es wurde noch einmal richtig eng. Zwei Treffer von Verena Schlössler (74./82.) sorgten plötzlich für das große Zittern. „70 starke Minuten habe ich von meiner Mannschaft gesehen, was danach geschehen ist, kann ich nicht begreifen“, fand Stamm.

Der ESV Eintracht Hameln holte lediglich ein 1:1 in Havelse. „Der Acker hat unserem Spiel nicht gutgetan“, suchte Eintracht-Coach Markus Mende nach einer Erklärung. Mit einem tollen Freistoß aus 20 Metern sorgte Michelle Schrader in der 45. Minute für das einzige Hamelner Highlight. In der zweiten Halbzeit kippte das ausgeglichene Spiel. Der TSV Havelse II war nun am Drücker und kam durch Mandy Hartmann (74.) noch zum verdienten Ausgleich.



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