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Ein Absteiger, wenn Sölla drin bleibt

Kellerkinder der Kreisliga hoffen auf Hagens Hilfe

Fußball (ro). Das sportliche Leben in der Kreisliga könnte eigentlich so schön sein, wenn es eines nicht gäbe: den Abstieg. Zwei Klubs könnte es, aber mindestens einen wird es am Saisonende erwischen. Das ist so sicher, wie der Ball rund ist. Das besagt jedenfalls die Ausschreibung. Und die ist bekanntlich immer verbindlich. Deshalb hat längst – ungeachtet der eigenen sportlichen Sorgen – ein kollektives Daumendrücken bei den Kellerkindern TSV Klein Berkel, SC Börry und Eintracht Afferde eingesetzt. Selbst Tündern II soll vorsichtshalber schon eine Kerze angezündet haben. Und wen wundert’s? Die hoffnungsvollen Blicke richten sich alle gen Hagen. Denn halten Dirk Söllas wackere Germanen die Bezirksliga, trifft es eine Etage tiefer nur eine Mannschaft aus dem momentanen Zitter-Quartett.

veröffentlicht am 29.03.2012 um 17:02 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 08:21 Uhr

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Daran ändert sich auch nichts, wenn der Zweite der Kreisliga Hameln-Pyrmont (Aerzen, Emmerthal oder Lachem) in der Relegation auch noch den Fahrstuhl nach oben nimmt und dem voraussichtlichen Meister SG Hameln 74 in die 7. Liga folgen sollte. Das ist zwar alles noch reine Spekulation, aber tritt dieser spezielle Fall tatsächlich ein, käme dafür reichlich Bewegung in die unteren Spielklassen. Dann wären zunächst drei Plätze frei im Oberhaus und laut Ausschreibung gäbe es in diesem Fall drei Aufsteiger aus der Leistungsklasse, die ab der kommenden Spielzeit wieder 1. Kreisklasse heißt. Das wäre zum Abschluss ein Novum in der achtjährigen Geschichte der Leistungsklasse. Die besten Karten für eine Beförderung haben im Augenblick Spitzenreiter TuS Hessisch Oldendorf und der Rangzweite FC Latferde. Richtig spannend könnte es aber auch noch einmal für den derzeitigen Dritten SSV Königsförde werden.

So oder so – die neue eingleisige 1. Kreisklasse wird ohnehin ein neues Gesicht erhalten. Um auf die vorgesehene Spielstärke von 14 Mannschaften zu kommen, muss aufgefüllt werden. Neben dem Kreisliga-Absteiger sicher dabei sind die beiden Staffelmeister der jetzigen 1. Kreisklassen. Nach Stand der Dinge der MTV Lauenstein und RW Hessisch Oldendorf. Hoffnungen dürfen sich aber auch die Tabellenzweiten (derzeit Halvestorf II und RW Thal) machen. Sie ermitteln entweder in der Relegation einen dritten Aufsteiger oder rücken direkt hoch.

Schon heute geht es im Abstiegskampf der Kreisliga wieder hoch her. Der Vorletzte SC Börry reist um 19 Uhr zum TSV Bisperode und will bei der Rückkehr von Trainer Meissner an seine alte Wirkungsstätte nicht leer ausgehen. Eintracht Afferde tritt bereits um 18.15 Uhr beim VfB Hemeringen an. Auch hier heißt die Devise für Trainer Axel Marahrens: Keine Geschenke verteilen und etwas Zählbares mitnehmen.



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