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Fußball: Azadi Hameln startet im Kreispokal gegen Eimbeckhausen

„Keine Angst vor großen Namen“

HAMELN-PYRMONT. Wenn am Sonntag die ersten Spiele der Kreispokal-Runde angepfiffen werden, ist der Titelverteidiger nicht mehr dabei. Denn der TSV Bisperode verabschiedete sich als Double-Gewinner von Meisterschaft und Pokal in die Bezirksliga. Außenseiter Azadi Hameln startet gegen Kreisligist Eimbeckhausen.

veröffentlicht am 29.07.2016 um 15:47 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:30 Uhr

Vielleicht holt der FC Preußen Hameln 07 den Pokal ja zum ersten Mal in der noch jungen Vereinsgeschichte an die Weser. Vorgänger SpVgg. Preußen Hameln 07 gelang der große Wurf zuletzt im Sommer 2001. Doch Ansprüche auf den Pokaltriumph melden auch einige andere Teams aus der Kreisregion an. Einen neuen Anlauf unternimmt Eintracht Afferde, zuletzt im Endspiel gegen Bisperode mit 0:3 unterlegen. Und auch BW Salzhemmendorf dürfte hoch gehandelt werden. Doch das alles ist Spekulation. Im Kreispokal können immer wieder mal die Außenseiter für Schlagzeilen sorgen. Auch wenn die faustdicken Überraschungen schon einige Jahre zurückliegen. 1991 holte sich Türk Gücü Hameln den Pott, ein Jahr später gelang dem TSV Lüntorf der Pokalcoup.

Am Sonntag (15 Uhr) werden die Karten neu gemischt. Für 22 Mannschaften geht es um den Einzug in die 2. Runde. Und da könnten das eine oder andere Team durchaus schon ein Ass aus dem Ärmel ziehen und für einen Kracher sorgen. Vor allem Azadi Hameln. Der Staffelmeister der 3. Kreisklasse, der mit 109:1 Treffern in 14 Spielen eine in Deutschland einmalige Torbilanz vorlegte, spielt auf der Platzanlage des TB Hilligsfeld gegen Kreisligist VfB Eimbeckhausen. „Keine Angst vor großen Namen“, heißt es bei Azadi, wo auch Teamsprecher Markus Junga seinen Jungs durchaus eine Überraschung zutraut: „Wenn wir unsere Leistung abrufen, ist etwas möglich.“ Vor allem, weil Trainer Kerem Izer kein Not hat und personell aus dem Vollen schöpfen kann.

Der Einzug in die zweite Runde könnte von den Vereien der 2. Kreisklasse auch für Inter Holzhausen durchaus ein Thema sein. Spielertrainer Hendrik Scheel gibt die Favoritenrolle zwar an Kreisligist Grohnde weiter, hält den TSV aber keinesfalls für einen Überflieger. Scheel vertraut Inter: „Wenn wir vor dem Tor cool agieren, ist was drin.“ Nur zwei Kilometer vom Inter-Park an der Bahnhofstraße entfernt findet das Stadtduell zwischen SW Löwensen und RW Thal statt. Für Schwarz-Weiß, wo in der vergangenen Kreisliga-Saison die Lichter schon einmal ausgegangen waren, ist es der erste Auftritt vor dem Neustart in der 2. Kreisklasse. Deshalb gehen die Löwenser ohne große Ambitionen in den Pokalkampf.

Neben dem VfB Eimbeckhausen und dem TSV Grohnde sind drei weitere Kreisligisten im Einsatz. Der Sprung in die zweite Pokalrunde sollte für den FC Preußen Hameln, WTW Wallensen und die TSG Emmerthal nicht mehr als eine Pflichtaufgabe sein. Die Preußen spielen beim TSV Hamelspringe, Bezirksliga-Absteiger Wallensen stellt sich beim TSV Brünnighausen vor und die TSG Emmerthal prüft beim TSC Fischbeck die Form.

Weiter spielen: SG Börry/ Latferde/Hajen – SG Hastenbeck/Emmerthal, SF Osterwald – SG Hameln 74, SG Königsförde/Halvestorf – Germania Reher.kf



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