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Fußball: Beginn der Zitterfestspiele in der Bezirksliga

Kann Halvestorf auch Abstiegskampf?

BEZIRK HANNOVER. Willkommen bei den Zitterfestspielen der Fußball-Bezirksliga. Erstmals in der langen Keller-Historie tummeln sich im Abstiegskampf mit Germania Hagen, der SSG Halvestorf und dem TSV Bisperode gleich drei Mannschaften aus dem Kreis Hameln-Pyrmont. Ein Novum mit völlig unterschiedlichen Vorzeichen.

veröffentlicht am 07.04.2017 um 19:28 Uhr

Wohin mit dem Ball? Eugen Fabrizius (SSG Halvestorf). Foto: nls
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Beispiel Hagen: Die Germanen kennen eigentlich seit ihrer Zugehörigkeit zur 7. Liga nichts anderes als den Sitz im Unterhaus, fanden aber schon im Vorjahr auf den letzten Drücker noch den Weg aus dem Schatten. Die wissen also, wie es geht. Und diesmal sieht es sogar danach aus, als wenn Trainer Eldar Zahirovic mit seinen Mannen schon etwas eher durchatmen kann. Voraussetzung ist allerdings erst einmal ein Sieg am Sonntag (15 Uhr) gegen Schlusslicht MTV Bevern.
Beispiel Halvestorf: Die SSG ist offensichtlich noch immer im Winterschlaf. Vor allem die Defensive, die sich mit 19 Gegentreffern in den letzten vier Spielen zur Schießbude der Liga entwickelt hat. So wird man fast zwangsläufig zum Sorgenkind, verliert auch noch den Trainer – und steckt plötzlich mittendrin im Abstiegskampf. Aber wird der am Piepenbusch auch angenommen? Gelingt Fehrmann-Nachfolger René Hau nun bei seiner Heim-Premiere gegen den FC Algermissen (So., 15 Uhr) nicht der schnelle Weckruf, kann das alles noch ganz böse enden für Halvestorf.
Beispiel Bisperode: Es sah schon mal wesentlich schlimmer aus für den TSV. Doch nach sieben Zählern in Serie lohnt sich der dezente Blick auf die Tabelle wenigstens einmal wieder. Es ist jedenfalls noch nichts verloren, auch wenn der Weg ans rettende Ufer sehr weit ist. Am Samstag (16 Uhr) im Derby beim Spitzenreiter HSC Tündern muss Trainer Paul Bicknell mit seiner Elf aber wohl schon auf ein Wunder hoffen, um dort etwas zu erben. ro

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