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Fußball: Tündern in Eldagsen auf dem Prüfstand / Pyrmont ohne Baal und Pape

Kampfkraft fordert Spielwitz

BEZIRK HANNOVER. In der Fußball-Landesliga sind die Wege der beiden heimischen Protagonisten ein wenig auseinandergedriftet. Während sich Aufsteiger Tündern mit einer Erfolgsserie auf Platz sieben katapultierte, kommt die SpVgg. Bad Pyrmont mit ihrem momentanen Zick-Zack-Kurs als Zehnter nicht so recht weg vom Fleck.

veröffentlicht am 13.10.2017 um 16:39 Uhr

Siegfried Motzner. Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Vor allem die magere Nullnummer der Vorwoche gegen Kellerkind FC Eldagsen dürfte Trainer David Odonkor noch schwer im Magen liegen, zumal sein Team vorher den Spitzenreiter HSC Hannover besiegen konnte.

Und was kommt jetzt? Von der Papierform her ist die Sonntagaufgabe (15 Uhr) beim Drittletzten TSV Godshorn eigentlich lösbar. Wäre da nicht wieder die mittlerweile schon latente Personalproblematik. Bad Pyrmont kann so wieder einmal nicht in Bestbesetzung antreten, da nun mit dem verletzten Ideengeber Alexander Baal und dem gesperrten Kapitän Gerrit Pape gleich zwei stabile Säulen der Mannschaft fehlen. Odonkors Improvisationsgeschick ist damit gefragt.

Bereits am Samstag (16 Uhr) darf sich nun der HSC BW Tündern von der Kampfkraft des FC Eldagsen auf dessen Terrain überzeugen. Die zuletzt gezeigte Leistung in Pyrmont sollte da Warnung genug sein für die Mannen von Cheftrainer Siegfried Motzner.

Aber auch Team-Sprecher Karsten Leonhart hat schon längst mitbekommen, „dass es in dieser Spielklasse keine vermeintlich leichten Gegner gibt“. Rein spielerisch dürfte der gut bestückte Kader des HSC allerdings trotzdem klare Vorteile haben. Und wenn das erarbeitete Selbstbewusstsein nicht plötzlich in Überheblichkeit umschwenkt, wird der Schwalben-Express seine rasante Fahrt auch in Eldagsen weiter fortsetzen. Personell gibt es keine Klagen.

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