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Fußball: Bad Pyrmont erwartet Krähenwinkel

Kampf dem Tor-Fluch

BAD PYRMONT. Ende der kleinen Krise, Klassenerhalt gesichert – die Bad Pyrmonter Fußball-Welt ist wieder völlig in Ordnung. Mit sieben Punkten in Serie räumte die Spielvereinigung auch die allerletzten Zweifel aus dem Weg und hat nun Planungssicherheit für eine weitere Saison in der Landesliga.

Autor

Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

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Doch ein großes Rätsel hat Trainer Philipp Gasde noch immer nicht lösen können: Warum fallen im Pyrmonter Stadion an der Südstraße bloß so wenig Tore – sind die „Hütten“ dort etwa kleiner als woanders? Wohl kaum, dennoch scheint es, als wenn ein regelrechter Fluch über allen Bemühungen in der Offensive liegt. Den gilt es nun am Sonntag (15 Uhr) gegen den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide mit aller Macht zu bekämpfen. Fakt ist: In bislang 990 Minuten, genauer gesagt in elf Punktspielen, brachte die komplette Abteilung Attacke gerade einmal sieben Treffer zustande, die Abwehr ließ dafür auf der Gegenseite allerdings auch nur neun Tore zu. Wer rechnen kann, stellt fest: Nur alle 141 Minuten lassen es die Pyrmonter mal klingeln.

Diese dünne Ausbeute – darunter bereits vier Nullnummern – sucht in der Fußball-Landesliga ihresgleichen. Sogar alle vier potenziellen Absteiger Almstedt (13), Wetschen (15), Koldingen (9) und Krähenwinkel (10) trafen vor heimischer Kulisse schon öfter die Kiste als der Tabellenachte. Völlig anders läuft es dagegen beim Auftritt in der Fremde. Da erzielten die Mannen um den derzeit noch verletzten Kapitän Florian Büchler bereits 17 Treffer. Zweifellos eine Top-Quote. Alleine fünf davon beim Hinspiel in Krähenwinkel. Übrigens der höchste Saisonsieg. Vielleicht ein gutes Omen dafür, dass der Tor-Fluch schon am Sonntag sein Ende nimmt. Trainer Gasde muss allerdings noch um den Einsatz von Sönke Müller, Roland Stuckenberg und Benedikt Hagemann bangen. Fehlen wird neben Büchler auch Temel Hop.

  • Trainer Gasde nls
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