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Fußball: Afferdes dritter Versuch in Aerzen

Kampf dem Derby-Fluch

BEZIRK HANNOVER. Wann klappt es denn endlich mit dem Nachbarn? Eine Frage, die sich Fußball-Bezirksligist Eintracht Afferde jetzt stellen wird – und wohl auch muss. Nach den beiden Derby-Niederlagen gegen Halvestorf und Lachem wartet nun (Di., 19 Uhr) mit dem MTSV Aerzen der dritte Kreisrivale in Serie.

veröffentlicht am 13.08.2018 um 15:43 Uhr

Enttäuscht am Boden: Julian Stickel kassierte mit Eintracht Afferde schon zwei Derby-Niederlagen in Serie. Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Die Pleiten (jeweils 2:3) gegen die SSG Halvestorf und den SV Lachem verdarben dem Team von Trainer Oliver Bock bereits gehörig den Saisonstart. Jetzt ist es gegen Aerzen also an der Zeit, den sich andeutenden Fluch zu besiegen. Wird das aber wieder nichts mit einem Dreier, könnte der Tabellenkeller für Kapitän Kai Schwark und seine Mitstreiter auf lange Sicht zum sportlichen Zuhause werden. Der Status, Sorgenkind Nummer eins, wäre der Eintracht damit vorerst auch gewiss. Aber wer will das schon. Gar nicht erst wieder in die gefährdete Zone absacken wie im Vorjahr, möchte der MTSV Aerzen, dem allerdings ein Déjà-vu bevorsteht, wenn gegen Afferde nicht der erste Saisonsieg gelingt. Mit einem Punkt aus zwei Spielen kann auch der Saisonstart am Veilchenberg nicht gerade als gelungen bezeichnet werden. Deshalb gilt auch für die Elf von Trainer Gaetano Bartolillo: Corriger la fortune.

In eine ganz andere Richtung blickt im Moment Trainer René Hau mit der SSG Halvestorf. Vier Zähler auf der Habenseite und der Sprung auf Platz fünf, nahmen schon gleich den ersten Druck aus dem Kessel. Und die Zeiten am Piepenbusch könnten noch sonniger werden, wenn nun am Dienstag (19.30 Uhr) gegen den Koldinger SV der erste Heimsieg gelingt.

Dauer-Heimrecht – gleich vier Spiele in Folge – genießt derzeit Bezirksliga-Aufsteiger BW Salzhemmendorf. Ausbeute bislang ein Zähler. Im dritten Versuch gegen den SV Bavenstedt II (Di., 19 Uhr) soll er nun aber endlich kommen: Der erste Dreier. Wird der Realität, würde die Bicknell-Crew auch gleichzeitig die frühzeitige Teilnahme am Abstiegskampf verhindern.

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An weitesten von allen heimischen Klubs reisen muss der SV Lachem. Die Aufgabe beim TSV Barsinghausen (Di., 19 Uhr) wird aber nicht einfach, da Trainer Tarik Önelcin große Personalprobleme hat.



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