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Eintracht Hameln reist zum Derby nach Diedersen / Nettelrede geht auf Torjagd

Kaller und Co. bitten zum Frauentag

Fußball (ako). Eintracht Hameln kann durchatmen! Nach der Verletzung von Abwehr-Chefin Ann-Kathrin Gaulke gaben die Ärzte nun Entwarnung. Schon in drei Wochen hoffen die Hamelner Landesliga-Frauen auf ihre Rückkehr. Auch Trainer Markus Mende ist erleichtert: „Wir haben sie mit der Mannschaft besucht und sind mit den Gedanken bei ihr.“ Doch gerade jetzt steht das Derby beim SC Diedersen (Sa., 16 Uhr) vor der Tür. „Trotzdem werden wir uns in den 90 Minuten voll und ganz auf die Partie konzentrieren. Wir wollen für Ann-Kathrin spielen“, so Mende. Dass seine Elf auf Grund des Vorfalls jetzt einen Gang zurückschaltet, glaubt er nicht: „Das war eine unglückliche Szene, aber das kann schon mal passieren.“

veröffentlicht am 30.09.2011 um 14:31 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 15:21 Uhr

Auch auf Seiten Diedersens saß der Schock tief. „Eine derartige Nachricht trifft einen schon sehr, aber wir sind alle froh, dass es ihr besser geht und wünschen ihr alles Gute“, sagt SC-Coach Alexander Stamm. Er sieht am Wochenende den ESV klar in der Favoritenrolle: „Mit den Neuzugängen haben sie eine tolle Truppe geformt, so dass wir als Aufsteiger eher der Außenseiter sind.“ Zumal er mit erheblichen Personalsorgen zu kämpfen hat. Neben Lea Brandt werden auch Sonja Debicki und Jana Runge fehlen. Unklar sind auch die Einsätze von Laura Feuerhake, Lara Kaller und Maren Tinne.

„Ich will ein 8:0 sehen!“ So klingt ein selbstbewusster Trainer des Bezirksliga-Ersten TSV Nettelrede. Werner Schwekendiek könnte im Spiel gegen die FSG Deckbergen-Schaumburg (Sa., 16 Uhr) alles andere als drei Punkte nicht akzeptieren. „Wir spielen zu Hause, sind Tabellenführer und meine Damen brennen auf diese Partie. Da ist ein Sieg auf jeden Fall Pflicht.“ Für bevorstehende Aufgaben möchte Schwekendiek sogar ein paar Spielerinnen schonen, wie im Fall von Kira Kröger. „Die Kraft ist zwar immer noch da, aber es stehen wichtigere Begegnungen vor uns“, so der Coach, der schon an die Partie gegen Inter Holzhausen denkt. Der Senkrechtstarter aus Bad Pyrmont fährt am Sonntag (13 Uhr) zur SpVgg. Laatzen. Der für viele als Meistertipp gehandelte Gegner überraschte durch einen mageren Saisonauftakt und stellt deshalb für die Elf von Mario Reinhold eine besondere Gefahr dar. „Ich hatte Laatzen auch als Meistertipp gesehen. Deshalb sind sie für mich unberechenbar“, warnt Reinhold. Stürmerin Kelly Stratmann ist im Urlaub und wird dem Tabellen-Dritten fehlen. Schwere Zeiten herrschen dagegen beim MTV Lauenstein. Das noch sieglose Team möchte aber am Samstag (17 Uhr) beim FC Boffzen 08 die Wende einleiten und die Rote Laterne abgeben. „So schlecht, wie unser Tabellenplatz vermuten lässt, sind wir eigentlich gar nicht“, meint Teamsprecher Alexander Weber. Francesca Rüscher sowie Lena Schmarsel werden fehlen. Doch Weber ist sich sicher: „Wir haben auf jeden Fall das nötige Potenzial, bis jetzt hat aber der Wille gefehlt.“

Voller Einsatz ist bei ihr Programm: Lara Kaller vom SC Diedersen muss allerdings noch um ihr Mitwirken im Derby gegen Eintracht Hameln bangen. Foto: nls



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