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Fußball: Tünderns Frauen rücken nach 2:0 gegen Hastenbeck auf den Kreis-Thron

Kaller lässt es knallen

BEZIRK HANNOVER. Jetzt ist die Wachablösung im heimischen Frauen-Fußball tatsächlich perfekt. Der SV Hastenbeck, jahrzehntelang die Nummer eins, macht erstmals in seiner Vereinsgeschichte dem HSC Tündern Platz und rückt nach der 0:2 (0:1)-Niederlage im Oberliga-Derby ins zweite Glied.

veröffentlicht am 05.11.2017 um 17:29 Uhr

Nach der 1:0-Führung befanden sich Tünderns Oberliga-Fußballerinnen zum ersten Mal in Jubelstimmung. Foto: nls
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Ob allerdings nur vorläufig, wird sich im weiteren Verlauf der Saison noch zeigen. Bei nun bereits vier Punkten Vorsprung und noch zwei Nachholspielen in der Hinterhand haben die Schwalben als Sechster allerdings gute Karten für eine längerfristige Herrschaft auf dem inoffiziellen Kreis-Thron. Beim ersten Oberliga-Duell sahen 150 Zuschauer auf dem Kunstrasenplatz in Afferde von Beginn an ein intensives Spiel. Zweikämpfe standen im Vordergrund, große Torchancen gab es dagegen kaum zu sehen. Eine der wenigen nutzte Lara Kaller (24.) zum 1:0. Nicht nur wegen des frühen Rückstands war Hastenbecks Spielertrainerin Bianca Lity mit der Leistung ihrer Mannschaft in der ersten Halbzeit überhaupt nicht zufrieden: „Wir haben den Kampf nicht angenommen.“ Nach dem Seitenwechsel lief es zwar deutlich besser, dennoch spielte sich weiterhin das Geschehen vorwiegend im Mittelfeld ab. Erst als Torhüterin Jennifer Kilian und Abwehrspielerin Francesca Rüscher auf Hastenbecker Seite im Strafraum zusammenprallten, nutzte Hanna Kleindiek ihre Chance und schob den Ball zum 2:0-Endstand ins Netz. Für Gefahr vor dem Tor der Blau-Weißen sorgte danach nur Luisa Schadeck. Ihr Kopfball verfehlte aber knapp das Tor.

Das Fazit von Bianca Lity brachte die Niederlage auf den Punkt: „Uns hat der Biss gefehlt. Da hatte Tündern mehr zu bieten.“ Absolut zufrieden war natürlich ihr Tünderaner Kollege Alexander Stamm: „Den Sieg haben wir uns erkämpft. Wir waren griffiger in den Zweikämpfen und unser Siegeswille hat für die Entscheidung gesorgt.“

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