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SSG-Kapitän trifft auch beim Halvestorfer 1:1 in Egestorf

Josef Selensky eine Bank

Fußball. „Diesmal war für uns sogar mehr drin“, lautete das Fazit von Halvestorfs Trainer Milan Rukavina nach der 1:1 (1:0)-Punkteteilung im Landesliga-Duell beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder. Josef Selensky brachte die SSG eine Minute vor dem Halbzeitpfiff mit einem sehenswerten 18-Meter-Schuss in Führung. Zwei Minuten nach dem Seitenwechsel war es ausgerechnet der ehemalige Halvestorfer Andreas Baranek, der zum 1:1 ausglich.

veröffentlicht am 20.02.2011 um 22:30 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:43 Uhr

Klaus Frye

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Sportreporter zur Autorenseite

Fußball. „Diesmal war für uns sogar mehr drin“, lautete das Fazit von Halvestorfs Trainer Milan Rukavina nach der 1:1 (1:0)-Punkteteilung im Landesliga-Duell beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder. Josef Selensky brachte die SSG eine Minute vor dem Halbzeitpfiff mit einem sehenswerten 18-Meter-Schuss in Führung. Zwei Minuten nach dem Seitenwechsel war es ausgerechnet der ehemalige Halvestorfer Andreas Baranek, der zum 1:1 ausglich. Aus fünf Metern nutzte er eine Unaufmerksamkeit in der SSG-Abwehr. Die stand mit Routinier Frank Jürgens deutlich kompakter als zuletzt bei der 1:6-Pleite in Burgdorf.

Mehr drin war für die weiter im Tabellenkeller festhängenden Halvestorfer in der ersten Halbzeit. „Da haben wir eine klare Führung verpasst“, haderte Rukavina. Die größte Chance ließ Torschütze Selensky aus, als er in der 24. Minute aus kurzer Distanz den Ball nicht richtig traf und an Egestorfs Keeper Jan Bornschein scheiterte. Der hielt sein Team auch in der 70. Minute im Spiel, als er einen 20-Meter-Kracher von Timo Möller meisterte. Acht Minuten später scheiterte Matthias Günzel mit einem Freistoß an Bornschein. Auf der anderen Seite wurde ein zweiter Treffer von Egestorfs Kapitän Baranek wegen Abseits nicht anerkannt. Kaum Akzente konnte nach seinem Wechsel zu den Germanen der Ex-Halvestorfer Patrick Schiermeister setzen.

Große spielerische Qualität boten beide Mannschaften bei gefühlter Eiseskälte den Zuschauern nicht. Auf dem holprigen Geläuf stand vor allem Kampf im Mittelpunkt. Viele Nickeligkeiten sorgten immer wieder für Spielunterbrechungen. Für reichlich Unruhe sorgte auch noch Schiedsrichterin Liane Lindenberg, als sie in letzter Minute Matthias Günzel und Egestorfs Mirko Dismer nach einem Disput die Rote Karte zeigte.

Halvestorfs Torschütze zum 1:0 – Josef Selensky.

SSG Halvestorf: Moniac – Hau, Günzel, Jürgens, Balk – Möller, Bertram, Selensky, Schimanski (80. Bock) – Yildirim, Deck (82. Schmidt, 90. Youssef).



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