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Jens „Knolle“ Mauritz: Nach über 1200 Toren ist noch nicht Schluss

Nach über 30 Jahren hängt Rohdens Urgestein Jens „Knolle“ Mauritz seine Fußballschuhe noch nicht an den berühmten Nagel. Bei den Oldies des TuS Rohden kickt er noch ein bisschen weiter - just for fun.   

 

veröffentlicht am 14.08.2012 um 13:52 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 02:21 Uhr

Jens "Knolle" Mauritz

Jens Mauritz, fällt Ihnen der Abschied schwer?

Nein. Mit dem Ausscheiden aus dem Kader der Herrenmannschaft habe ich mich bereits vor einigen Monaten angefreundet, das heißt, dass ich nicht jedes Punktspiel mitgemacht habe.

 

Wie sind Sie überhaupt zum Fußball gekommen?

Ich bin familiär vorbelastet. Mein Opa spielte Fußball, mein Vater Gerhard war jahrelang Keeper bei den Sportfreunden Höfingen und auch mein Bruder ist mit dem Fußball verbandelt.

 

Wo begann die sportliche Laufbahn?

Beim TuS Rohden-Segelhorst und zwar im Tor. Nach der F- bis C-Jugend wechselte ich bis zur A-Jugend nach Deckbergen, um dann im Rohdener Herrenbereich zum Einsatz zu kommen, und zwar zunächst im Tor und dann im Sturm.

 

Sie haben nie den Verein gewechselt?

Ich hatte zwar immer wieder einmal Wechselangebote, war aber nie wirklich interessiert. Wenn ich stets in Rohden geblieben bin, dann vor allem auch deshalb, weil der Zusammenhalt gut war. Mit Geld konnte man mich nie ködern.

 

Sie galten immer wieder als Torjäger. Wie viele Treffer erzielten Sie in ihrer aktiven Zeit?

Es dürften mehr als 1200 Tore sein, die auf mein Konto gehen. Ich war „Spieler des Monats“ im Jugendbereich, Kreispokalgewinner, war dreimal im Endspiel und bestritt mehrfach Aufstiegsspiele für den TuS. Außerdem gehörte ich im Jugendbereich der Kreisauswahl an.

 

Wie sah es mit Verletzungen aus?

Von schweren Verletzungen bin ich verschont geblieben. Zum Alltag gehörten aber Prellungen aller Art, auch Knie- und Knöchelprobleme sind mir nicht fremd.

 

Ist aktiver Fußball für Sie nun endgültig vorbei?

Nein. Im Altherrenbereich gehe ich weiter auf Torjagd.

 

Waren Sie ein fairer Spieler?

Ich hoffe ja. In den vielen Jahrzehnten habe ich einige Rote Karten gesehen. Ich kann sie aber an einer Hand abzählen. Bei Ampelkarten war das anders. Ich sah sie vor allem wegen Meckerns.

 

Wer wird in der Saison 2012/13 Meister der Kreisliga Hameln-Pyrmont?

Aerzen und Bisperode haben gute Chancen. Börry und Grohnde sind abstiegsgefährdet. Der TuS Rohden-Segelhorst und der VfB Hemeringen sollten sich auf den Plätzen 9 bis 12 einpendeln. Welche Rolle der TuS Hessisch Oldendorf spielen kann, ist für mich offen. Ich halte ihn für so stark, dass auch er im oberen Tabellendrittel mitmischen kann. Auch bin ich mir nicht sicher, wie es mit dem SV Lachem-Haverbeck weitergeht.



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