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Der Klassenerhalt seines Ex-Vereins ist für den Berater von Florian Büchler in weite Ferne gerückt

Jan Baßler sorgt sich um die SSG Halvestorf

Fußball (kf). „Das war schon eine tolle Zeit“, erinnert sich Jan Baßler gern zurück. Fünf Jahre Fußball am Piepenbusch – von 1998 bis 2003 spielte er für die SSG Halvestorf – möchte der ehemalige U 19-Nationalspieler von Hannover 96 nicht missen. „Da lief es in der Landesliga für die Halvestorfer auch besser als heute“, weiß Baßler, der inzwischen als Verwaltungsleiter der Robert-Enke-Stiftung tätig ist.

veröffentlicht am 11.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 11:21 Uhr

Vor allem die optimale Zusammenarbeit mit dem langjährigen SSG-Manager Wilfried Meerhaut und den im vergangenen Jahr verstorbenen Mannschaftsbetreuer Siegfried „Bimbo“ Vietz hat der 34-jährige Rechtsanwalt aus Hannover noch in bester Erinnerung. „Das war wie in einer großen Familie“, schwärmt Baßler heute noch. Er hat aber auch erkannt, dass bei der SSG, die er nie aus den Augen verloren hat, einiges nicht mehr so rund wie früher läuft. „Die Mannschaft hat sich weit vom rettenden Ufer entfernt. Der Klassenerhalt ist fast schon unrealistisch“, beurteilte der langjährige Leistungsträger die aktuelle Lage. „Wichtig ist, dass für die kommende Saison die Mannschaft zusammengehalten werden kann.“

Sportlich kann Baßler die Fußball-Szene in der Landesliga bestens einschätzen. Spielt er doch immer noch beim aktuellen Spitzenreiter 1. FC Egestorf-Langreder. Und mit dem hat der erfahrene Mann aus dem defensiven Mittelfeld ein ganz klares Ziel abgesteckt – den Aufstieg in die Oberliga. „Wenn es klappt, könnte ich mir ein weiteres Jahr als Spieler in Egestorf vorstellen“, sagte Baßler und blickte durchaus optimistisch nach vorn.

In Erinnerung an die Halvestorfer Zeit schwelgte Jan Baßler, als er sich in Barsinghausen mit Florian Büchler traf. Mit dem Pyrmonter, für den er seit dessen Wechsel ins Regionalliga-Team von Hannover 96 als Berater tätig ist, sprach er aber nicht nur über die Lage am Piepenbusch.

Die Verletzung von Florian Büchler, bei dem vor drei Monaten ein Ermüdungsbruch im Schienbein festgestellt wurde, war der eigentliche Grund des Treffens. Und da konnte der 23-jährige Offensivspieler endlich wieder einmal Positives berichten. Nach einer intensiven Reha in der Pyrmonter M&I-Klinik und einer anschließenden Kernspin-Tomografie erhielt Büchler vom Arzt nach langer Leidenszeit grünes Licht. Schon am Montag nahm er unter dem neuen Trainer Valérien Ismaël bei Hannover 96 II das Aufbautraining wieder auf. Zumindest mit einer lockeren Laufeinheit.

Viele gute Erinnerungen an seine Landesliga-Zeit in Halvestorf wurden noch einmal bei Jan Baßler (li.) wach.

Foto: Archiv



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