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Fußball: „Neue Impulse setzen“: Vereinschef der Eintracht begründet Trainerwechsel nach Aufstieg

Ist Afferde so schwierig, Herr Siekmann?

AFFERDE. Vereinschef, Trainer der Reserve, seit einer gefühlten Ewigkeit Spieler und ab und zu auch Wasserträger: Stefan Siekmann gehört zum Bezirksliga-Aufsteiger Eintracht Afferde wie das Abseits zum Fußball.

veröffentlicht am 10.08.2017 um 00:00 Uhr

Ab und zu auch Wasserträger: Afferdes Vereinschef Stefan Siekmann. Foto: aro
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Im Dewezet-Interview spricht der 44-Jährige über den Geist der Mannschaft, die Staffeleinteilung – und darüber, was für den amtierenden Kreisligameister möglich ist.

Stefan Siekmann, nach drei Anläufen hat es mit dem Aufstieg in die Bezirksliga geklappt. Gab es eigentlich Druck vom Vorstand?

Nein, eine Vorgabe gab es nicht. Weil das Potenzial da war und die Mannschaft gut gespielt hat, haben wir natürlich alles versucht, um dem Team den Aufstieg auch zu ermöglichen. Es ist jetzt eine neue Herausforderung.

Ihre Trainer wechseln Sie fast regelmäßig. Auf Axel Marahrens folgten Dietmar Harland und Axel Lehnhoff, jetzt haben Oliver Bock und Thomas Mau das Sagen. Ist Afferde so schwierig?
Die Trainer haben die Mannschaft jeweils über eine längere Zeit begleitet. Es liegt nicht daran, dass die Mannschaft oder das Umfeld schwierig sind. Wir machen das alles als Freizeitsport. Und da ist es auch gut, mal neue Impulse zu bekommen. Das ist bei anderen Vereinen auch so.

Warum ist der Kern der Mannschaft seit langer Zeit zusammen?

Es passt einfach innerhalb der Mannschaft, die Jungs verstehen sich auch privat gut. Viele kennen sich von der Arbeit über das BHW. Da ist der Zusammenhalt bei einem Misserfolg vielleicht auch größer als bei zusammengewürfelten Truppen.

Was geht in der ersten Bezirksliga-Saison für Afferde?

Wir sind in der Lage, spielerisch mithalten zu können. Kleinigkeiten werden entscheiden. Ein bisschen Sorgen bereitet mir nur die Chancenverwertung. Wenn wir das verbessern, können wir uns im Mittelfeld etablieren.

Wir als Verein sind vor allem stolz, dass die Mannschaft den Aufstieg geschafft hat. Aber jetzt wartet für uns natürlich auch eine größere

Herausforderung.

Stan Siekmann, Vereinschef des SV Eintracht Afferde


Wie bewerten Sie die Staffeleinteilung?
Natürlich ist es für den Landkreis schade, dass es weniger Derbys gibt. Aber da kann man nichts machen. Beim Staffeltag wurde erklärt, dass die Einteilung auch eher Zufall war. Jetzt hat es die Hameln-Pyrmonter Teams erwischt, nächstes Jahr vielleicht den Schaumburger Kreis.

Ist die „Erste“ jetzt das Aushängeschild des Vereins?

Wir als Verein sind vor allem stolz, dass die Mannschaft den Aufstieg geschafft hat. Aber jetzt wartet für uns natürlich auch eine größere Herausforderung. Höhere Kosten – etwa durch längere Fahrten oder Schiedsrichter-Einsätze – kommen auf uns zu.

Was können Germania Hagen und der MTSV Aerzen diese Saison erreichen?
Für Aerzen wird es sicher erst mal nicht einfach – wegen der Veränderungen durch Abgänge und Neuzugänge. Die Mannschaft muss sich in der Liga neu positionieren. Hagen wird nichts mit dem Abstieg zu tun haben, die haben sich gut verstärkt.mo



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