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Ingas neue Herausforderung

Hastenbeck. 0:3 in Ahlten verloren – aber mit Inga Buchholz ein Torhüter-Juwel gewonnen. Trotz der überaus angespannten Situation im Existenzkampf der Fußball-Oberliga laufen die Planungen bei den Hastenbecker Frauen für die neue Saison schon auf Hochtouren. Und ein ganz wichtiger Mosaikstein war dabei die Verpflichtung einer neuen Torhütern.

veröffentlicht am 01.05.2013 um 19:53 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 14:41 Uhr

 

Dass die Wahl auf Inga Buchholz fiel, ist keine Überraschung, denn zweifellos ist die 15-Jährige von Eintracht Afferde eines der größten weiblichen Talente, die der Kreis Hameln-Pyrmont bislang hervorgebracht hat. Ein Teenager mit großen Zielen und vielen Träumen. Einer davon ist eine Karriere in der Bundesliga. Und da wird es für Inga nun Zeit, den nächsten Schritt zu machen. „Meine Zusage gilt aber nur für den Nicht-Abstieg“, stellt die 15-Jährige klar. Aktuell rangiert das Team von Trainer Jens Günther zwar immer noch auf einem Abstiegsrang, vom Klassenverbleib ist Buchholz aber fest überzeugt: „Ich habe schon einige Spiele gesehen und bin mir sicher, dass sie den Klassenerhalt schaffen können“.

Eine Sondererlaubnis benötigt die junge Torhüterin nicht, um künftig im Frauenteam spielen zu dürfen. „Ab dem älteren Jahrgang in der B-Jugend ist das erlaubt“, klärt die Schülerin vom Hamelner Viktoria-Luise-Gymnasium auf und erhofft sich vom Wechsel an den Reuteranger vor allem eine „fußballerische Weiterentwicklung“. Mangels anderer Perspektiven sammelt Inga Buchholz ihre Erfahrungen derzeit noch im Kasten der Afferder B-Junioren in der Bezirksliga. Ein Mädchen im Jungentor, wie geht das denn? „Das Spiel ist zwar schneller und robuster. Aber für meine Entwicklung ist es sehr wichtig gewesen, bei den Jungs zu spielen“, kennt sie keine Berührungsängste.

Schon seit drei Jahren gehört die Torhüterin auch zum Kader der Niedersachsenauswahl, im Winter 2011 folgte sogar eine Berufung in die U 15 des DFB. Aktuell gehört Inga Buchholz zwar nicht zum Nationalkader, da zwei andere Spielerinnen im Fokus stehen. Doch Hoffnungen auf eine weitere Einladung macht sie sich allemal: „Ich bekomme bestimmt nochmal die Chance, mich zu zeigen.“ Neben ihr wird auch Marina Geßner (15) aus dem eigenen Nachwuchs in den Frauen-Kader des SVH aufrücken.

Das 0:3 in Ahlten war allerdings schon die 13. Saisonniederlage für Hastenbeck. Vier Chancen, um zu punkten, bleiben nun noch. „Wir haben 90 Minuten Paroli geboten und waren spielerisch auf Augenhöhe,“ ärgerte sich Fußball-Chefin Sabine Thimm. Denn Tore machte nur die TSG Ahlten. Und in diesem Falle alle Maike Dralle (40./59./74.). mo/ro/kf



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