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Pape, Heetel, Schmidt und Loges – Bezirksligist baut auf seinen vierfachen Doppelpack

In Pyrmont läuft „nichts ohne meinen Bruder“

Einer kommt selten allein. Bei der SpVgg. Bad Pyrmont spielen sie im Doppelpack, aber nicht im einfachen oder doppelten. Das wäre wohl auch zu simpel, denn einfach kann schließlich jeder. Der Bezirksligist aus der Kurstadt hat deutlich mehr zu bieten. Hier läuft schon seit einem Jahr eine wahre Bruderschaft auf. Brüderpaare gleich im Quartett – das dürfte in Deutschland wohl kaum zu toppen sein. Pape, Heetel, Schmidt und Loges – mit diesem vierfachen Doppelpack hat Trainer Reinhard „Gento“ Loges in dieser Saison den Aufstieg im Visier.

veröffentlicht am 10.08.2011 um 17:40 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:37 Uhr

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Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite

„Alles Loges, oder was?“ – diese Frage stellt sich natürlich schon, wenn man mal einen Blick auf die Aufstellungen der Spielvereinigung wirft. Denn da taucht der Name Loges gleich in vier Varianten auf. Der neue Trainer, der im Juli das Zepter an der Südstraße in die Hand nahm, ist mit den beiden Loges-Brüdern Danny und Christopher – der erste hält die Abwehr zusammen, der zweite sorgt im Angriff für wichtige Tore – aber nicht verwandt.

Gottlob, denn sonst würde die Familiengeschichte beim Pyrmonter Fußballverein ja noch komplizierter, denn mit Trainer-Sohn Christoffer (mit Doppel-F!!) steht auch noch „Loges IV“ im Kader. Damit dürften die Verbindungen des „Loges-Clans“ wohl geklärt sein, doch die Geschichte der Brüderpaare geht weiter.

Zu echten Dauerbrennern im Trikot der Spielvereinigung zählen Marcel und Marco Heetel. Schon als ABC-Schützen jagten sie dem Fußball hinterher, und von ihrem Stammverein konnten sie sich nur schwer trennen. Marcel spielte zwei Jahre bei der SSG Halvestorf und Marco, der jüngere der beiden, hielt nur ein Jahr in der A-Jugend von Preußen Hameln 07 durch. Selbst ein Probetraining beim KFC Uerdingen, der damals in der 2. Bundesliga spielte, konnte Marco nicht reizen. Er ist und bleibt eben die Bodenständigkeit in Person.

Erst seit einem Jahr läuft in Bad Pyrmont das Duo „Pape und Pape“ auf. Gerrit und Yannik wechselten vom Nachbarn TuS WE Lügde nicht nur auf die andere Emmerseite, sondern auch über die Landesgrenze. An die rauere Luft der Bezirksliga haben sich die Pape-Brüder schnell gewöhnt. Auch für sie gilt das Motto „nichts ohne meinen Bruder“. Das Fußballspielen wurde auch den beiden Lügder Jungs mit in die Wiege gelegt. Vater Walter, in Fußballerkreisen bestens unter seinem Spitznamen „Trollo“ bekannt, spielte nicht nur bei den „Eichen“, sondern auch einige Jahre höherklassig beim Polizei-SV Hannover.

Das vierte Brüderpaar wechselte von Preußen Hameln 07 zu den Kurstadt-Kickern. Nach dem Niedergang des Hamelner Traditionsvereins streifte zunächst Stefan Schmidt das Torwarttrikot der Rot-Weißen über. Lange allein blieb auch er nicht. Seinen älteren Bruder Sebastian konnte er schnell überzeugen, dass der Weg nach Bad Pyrmont der richtige sei. Der typische Sechser musste zwar wegen eines Kreuzbandrisses einige Monate pausieren, doch schon im Herbst des letzten Jahres war sein Wechsel ebenfalls perfekt und im April gab er sein Debüt.



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