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Unter Flutlicht hat Landesligist HSC Tündern den richtigen Durchblick / Morgen gegen Sachsenross

Immer freitags bläst Yves Hackl zur Attacke

Am Freitag geht den Schwalben des HSC BW Tündern plötzlich ein Licht auf. Unter dem grellen Schein der Flutlichtanlage in der Kampfbahn hat der Landesliga-Aufsteiger einfach den besseren Durchblick. Zwei Spiele zu später Stunde und unter gleißenden Strahlern bescherten der Mannschaft von Trainer Siegfried Motzner zuletzt sechs Punkte an der Ohsener Straße.

veröffentlicht am 21.09.2011 um 17:40 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:37 Uhr

Klaus Frye

Autor

Sportreporter zur Autorenseite

Mit der optimalen Ausbeute haben sich die Blau-Weißen erst einmal aus der Abstiegszone der sechsten Liga verabschiedet. „Das Flutlicht war aber nicht der entscheidende Grund für unsere beiden Siege,“ sagte Abwehrstratege Yves Hackl, der vor allem in den Heimspielen kräftig zur Attacke blies und mit großem Einsatz im Defensivbereich gute Arbeit leistete. Und wenn es ums Licht geht, muss es Yves Hackl ja wissen. Immerhin studiert der 23-Jährige in Braunschweig Elektrotechnik. Er sieht eher einen anderen Grund für den guten Lauf während der letzten Begnungen auf eigenem Geläuf: „Für uns spricht vor allem die Heimstärke.“

Auf die baut Hackl auch morgen Abend, wenn um 20 Uhr das Spiel gegen Fortuna Sachsenross Hannover angepfiffen wird. Die späte Anstoßzeit stört ihn dabei überhaupt nicht. Die Partie ist für den Studenten aber fast schon richtungsweisend: „Die stehen unten drin, deshalb müssen wir noch einmal nachlegen.“

Auch für Pressesprecher Karsten Leonhard ist ein Spiel am Freitagabend kein Nachteil. „Damit gehen wir einer Überschneidung mit den Spielen der SSG Halvestorf aus dem Weg“, nannte er als triftigen Grund. Und die Verlegung hat sich durchaus positiv ausgewirkt. „Die Spiele wurden bislang von den Zuschauern gut angenommen,“ sagte Leonhard, der sich deshalb bemüht, auch im Oktober noch das eine oder andere Heimspiel am Freitagabend durchzuziehen. Nach zwei Siegen unter den Flutlichtstrahlern sieht er der Partie gegen Sachsenross optimistisch entgegen: „Ich setze auf Sieg. Bekanntlich sind aller guten Dinge drei.“

Auch Mannschaftskapitän Tim Piontek stört die späte Anstoßzeit überhaupt nicht: „Viele Vereine haben eine lange Anreise. Da passt das schon ganz gut, so spät zu spielen.“ Er sieht auch noch andere Vorteile, vor allem das lange Wochenende. „Das hat schon was, da kann man nach dem Spiel mal locker auf die Piste gehen“, gab der Freistoß-Spezialist lachend zu.

Voller Einsatz: Yves Hackl (HSC BW Tündern) setzt morgen gegen Fortuna Sachsenross auf Sieg.

Foto: nls



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