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HSC Tündern erwartet den SV Lachem / Leonhart warnt: „Anspruchsvolle Aufgabe“ / Bezirksliga

Im Sprint zum dritten Streich?

Tündern. Das „Pyrmont-Trauma“ ist endlich besiegt – nun segeln Tünderns Schwalben in der Fußball-Bezirksliga wieder fröhlich dem Sonnendeck entgegen. Es läuft beim HSC, machen zwei Siege in Serie zudem Lust auf mehr. Soll heißen: Im Nachbarduell gegen den SV Lachem plant das Team von Trainer Siegfried Motzner nun am Samstag (16 Uhr) den dritten Streich. „Das wird aber eine anspruchsvolle Aufgabe. Wir dürfen uns auf gar keinen Fall damit zufriedengeben, den Titelaspiranten besiegt zu haben“, warnt Sprecher Karsten Leonhart nicht ohne Grund. Denn auch Lachem befindet sich im Aufwind und ließ zuletzt mit einem 4:1-Erfolg gegen Wallensen aufhorchen. „Ausruhen dürfen wir uns darauf nicht“, weiß SV-Sprecher Jürgen Ahrens. Auch wenn Trainer Tarik Önelcin beruflich verhindert ist, soll der Ausflug in die Kampfbahn nicht umsonst sein. Während Tündern mit breitem Kader antritt, müssen die Gäste auf Raphael Pasternak und Baris Demirkaya verzichten.

veröffentlicht am 28.08.2015 um 15:45 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

MTSV Aerzen – SpVgg. Bad Pyrmont (So., 15 Uhr). Quo vadis, Aerzen – quo vadis, Bad Pyrmont? Schon am vierten Spieltag der Fußball-Bezirksliga stehen beide Mannschaften am Scheideweg. Kassiert die Filla-Elf im Zitter-Derby die vierte Niederlage in Serie, wird der Keller für lange Zeit zum Stammplatz – und der Abstiegskampf am Veilchenberg ganz schnell ein Thema. Der selbst ernannte Titelfavorit Bad Pyrmont hat ein paar Etagen höher in der Tabelle ganz andere Probleme. Hier droht der Absturz ins Mittelmaß, sollte sich das Team von Spielertrainer Philipp Gasde nun den dritten Patzer in Serie leisten. Wallensen und Tündern lassen schon grüßen – nun auch Aerzen? Fakt ist: Bekommt die Spielvereinigung ihre kleine „Derby-Allergie“ nicht in den Griff, rückt das Thema Meisterschaft in weite Ferne. Umstellungen vor allem in der Offensivabteilung könnten dabei helfen, denn zuletzt haperte es vor allem im Abschluss. Beim MTSV hat sich derweil die personelle Notsituation gegenüber den Vorwochen schlagartig verbessert. Mit Torben Göldner, Andrej Weirich, Stephan Clavien, Dominic und Jovien Meyer sowie Sebastian und Florian Specht hat Trainer Uwe Filla nun wieder sieben Akteure mehr auf dem Zettel. Und damit auch mehr Möglichkeiten. Das macht auch Spartenleiter Karsten Hoppe Mut. „Wir wollen unbedingt unseren ersten Punkt in dieser Saison einfahren“, lautet seine Kampfansage in Richtung Kurstadt.

WTW Wallensen – SV 06 Holzminden (Sa., 16 Uhr). Wenn nichts mehr hilft, ein Blick in die jüngere Vereinshistorie ist immer noch eine Option. Und da hat der WTW eigentlich die besten Erinnerungen an den SV Holzminden. Im Vorjahr gelang vor heimischer Kulisse beim 3:0 ein damals wichtiger Dreier. Nun ist der Drittletzte (erst einen Punkt) wieder in sportlicher Not, vielleicht klappt der ersehnte Befreiungsschlag ja erneut? „Wir behalten die Punkte,“ ist Sprecher Thomas Schütte optimistisch.

SSG Halvestorf – FC Stadtoldendorf (So., 15 Uhr). Wer auswärts einen Dreier einfährt, kennt nur ein Ziel: Unbedingt zu Hause nachlegen – sonst verpufft der Erfolg wieder. Diese Maxime gilt auch für den Halvestorfer Trainer Ralf Fehrmann. Und der Weg dorthin ist für ihn klar: „In Obernkirchen haben wir über 90 Minuten eine konzentrierte Leistung abgerufen. Das müssen wir wieder zeigen.“ Wird nicht einfach, denn Aufsteiger Stadtoldendorf ist noch ungeschlagen. Geht es nach der SSG, aber nur bis Sonntag.ro



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