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Im Sommer ist Schluss: Hemeringens Coach Marco Blana auf Abschiedstour

Im Sommer ist Schluss: Hemeringens Coach Marco Blana wird seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag beim VfB nicht verlängern. Mit dem Heimspiel gegen Grohnde beginnt am Sonntag seine Abschiedstour in der Kreisliga.

veröffentlicht am 12.11.2021 um 17:40 Uhr
aktualisiert am 12.11.2021 um 20:00 Uhr

Mit dem Heimspiel gegen Grohnde beginnt für Hemeringens Coach Marco Blana, der seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag beim VfB nicht verlängern wird, die Abschiedstour in der Kreisliga, „Wir bedauern die Entscheidung“, sagt Vorstandsmitglied Peter Reese. Blana habe den VfB im Herbst 2018 in schwierigen Zeiten übernommen und als Trainer einen guten Job gemacht: „Er kann auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken. Er hat viele junge Spieler in die Mannschaft integriert, die inzwischen zu Stammspielern wurden.“ Blana hat laut Reese den Wunsch, „privat mehr Zeit für die Familie zu haben und den Eindruck, dass die Mannschaft neue Impulse braucht“. Zwar hört Blana in Hemeringen als Trainer auf, als Spieler der dritten Herren und Altliga bleibt er laut Reese dem VfB aber erhalten: „Das zeigt, dass sich Marco auch weiterhin mit dem Verein identifiziert.“

BW Tündern U23 – WTW Wallensen (Freitag, 19 Uhr/Kunstrasen).

„Das letzte Spiel des Jahres ist nochmal ein richtiger Kracher“, läutet Tünderns U23-Trainer Alexander Liebegott die letzte Partie der Kreisliga-Hinrunde gegen Wallensen ein. Zwar trennen beide Teams zehn Punkte, tabellarisch empfängt der Spitzenreiter auf dem Hamelner Kunstrasen allerdings den Tabellendritten. Deshalb ist Liebegott gewarnt: „Der WTW befindet sich in einer unglaublich starken Form und überzeugt offensiv wie defensiv. Immerhin stellen sie die beste Abwehr der Liga. Wir können sie nur knacken, wenn Einsatz- und Laufbereitschaft über 90 Minuten stimmen. Wir spielen uns oft gut vor die Hütte, verpassen dann aber noch das richtige Abspiel oder der Torabschluss ist zu unkonzentriert. Wir freuen uns auf eine tolle Aufgabe zum Abschluss und hoffen den Fans, nochmal drei Punkte für ihre konstante Unterstützung zu schenken.“ Leon von der Heide, Ayman Kamal, Ümit Öczelik und Yves Hackl werden ausfallen, die Einsätze von Daniel Kallies, Philip Vahlpagel und Dominik Herrmann sind noch ungewiss. Auch WTW-Sprecher Dominik Heintz freut sich auf ein „geiles Spiel“: „Wir wissen um die Stärken von Tündern Offensive, aber auch um unsere Defensive. Wir müssen es schaffen, ihren Angriff in den Griff zu bekommen und gleichzeitig unsere Chancen zu nutzen. Unser Ziel ist es, den Tabellenführer zu ärgern und drei Punkte mitzunehmen. Wir wollen die erste Saisonhälfte erfolgreich abschließen und das Rennen oben offenhalten.“

VfB Eimbeckhausen – MTV Lauenstein (Samstag, 16 Uhr).

Für Eimbeckhausens Knipser Dominik Trotz geht mit der Partie gegen Lauenstein seine Zeit für den VfB zu Ende. Nach der ärgerlichen 2:4-Niederlage gegen Pyrmont II am vergangenen Wochenende hofft Gastgeber-Spielertrainer Michael Wehmann deshalb, dass seine Mannschaft ihren Angreifer am Samstag gebührend verabschiedet: „Dominik selbst wird mit Sicherheit alles reinhauen, um seine Offensivqualitäten noch einmal unter Beweis zu stellen. Ich hoffe, dass das auch die gesamte Mannschaft so tut, um ihm einen gelungenen Abschied zu bereiten. Wir wollen nach der Niederlage vergangene Woche dreifach punkten, um halbwegs gelassen in die Winterpause zu gehen. Mit der Trainingswoche bin ich bislang allerdings nicht zufrieden.“ Zudem muss der Coach auf Maurizio di Tulia verzichten. Hinter den Einsätzen von Martin Schneider und Wehmann selbst stehen außerdem noch Fragezeichen. Dafür erhält der VfB wieder Unterstützung aus der zweiten Mannschaft. Mit einem positiven Erlebnis in die Winterpause zu gehen, möchte auch MTV-Trainer Stefan Gluba: „Wir haben uns in der oberen Hälfte der Tabelle mit unserer Punkteausbeute eingenistet. Bisher lief alles planmäßig, obwohl man als Trainer immer versucht, seine Spieler weiter zu optimieren. Ich möchte den Druck auf die Mannschaft hochhalten und jedes Spiel gewinnen. Dazu gilt es, Dominik Trotz in seinem letzten Spiel für den VfB unbedingt auszuschalten. Seine Torgefährlichkeit ist in der Kreisliga bemerkenswert. Und falls Coach Wehmann auflaufen sollte, ist ein weiterer Knipser auf dem Feld.“ Die Ostkreisler siegten vergangene Woche mit 5:1 gegen Rohden.

MTSV Aerzen II – SpVgg. Bad Pyrmont II (Samstag 16.30 Uhr).

Das Zweitvertretungs-Duell zwischen Aerzen und Bad Pyrmont steigt am Samstagnachmittag am Ulmenweg. Nach der knappen 0:2-Niederlage gegen Tünderns U23 hofft der MTSV am Wochenende wieder seinem Ruf als „Favoritenschreck“ gerecht zu werden und das nächste Spitzenteam zu ärgern. „Im letzten Spiel des Jahres gilt es nochmal, voll konzentriert und mit einer guten Einstellung ins Spiel zu gehen. Pyrmont ist ungefähr mit Tündern vergleichbar: viele junge Spieler, sehr beweglich und schnell und sie wollen nicht nur über lange Bälle nach vorne kommen. Wir wollen versuchen, wieder eine gute Leistung zu bringen. Die Mannschaft hat die letzten Wochen sehr gut gespielt. Diese Einstellung gilt es jetzt ins Pyrmont-Spiel und in das nächste Jahr im Kampf um den Klassenerhalt mitzunehmen“, gibt MTSV-Trainer Oliver Kosowski zu Protokoll. Auf der Gegenseite will auch Eldar Zahirovic etwas Zählbares mit in die Heimat nehmen: „Wir haben uns vorgenommen, sechs Punkte aus den letzten beiden Partien mitzunehmen.“ Mit dem 4:2-Erfolg in Eimbeckhausen ist die Spielvereinigung damit auf einem guten Weg. „Allerdings weiß man bei Aerzen nie so genau, wer da aufläuft. Zudem sind mit Jannis Thielke und Marlon Opitz zwei Leistungsträger aufgrund der fünften Gelben Karten gesperrt. Außerdem haben wir einige Krankheitsfälle vorzuweisen. Dennoch werden wir eine schlagfertige Truppe auf den Platz bringen“, fährt der Coach fort. Für den Samstagabend nach dem Spiel sei der Saisonabschluss in Form eines Mannschaftsabend geplant.

TuS Rohden – TSV Bisperode (Sonntag, 14 Uhr).

Tabellenschlusslicht Rohden trifft zum Jahresabschluss noch einmal auf die Blau-Gelben aus Bisperode. Die Frage ist: geht die „Abschiedstournee“ des Turn- und Sportbundes weiter oder springt man mit einem „Dreier“ vor heimischen Fans wohlmöglich sogar noch auf Platz 14 vor der Winterpause? Dafür bedarf es jedoch eines anderen Auftritts als zuletzt beim 1:5 in Lauenstein. Währenddessen reist der TSV mit Selbstvertrauen an, denn Bisperode gewann vergangene Woche mit 5:2 gegen den bis dato Tabellennachbarn aus Hemeringen. Daran würde der Co.-Trainer der Gäste, Konrad Voss, am Sonntag gerne anknüpfen: „Das Trainerteam würde sich riesig freuen, wenn die Mannschaft die gute Leistung aus der zweiten Halbzeit gegen Hemeringen bestätigt und zeigt, dass sie auch konstant spielen kann. Das Spiel in Rohden wird aber sicherlich kein Selbstläufer werden und vermutlich über den Kampf und Willen entschieden. Durch einen couragierten Auftritt wollen wir die drei Punkte mit nach Bisperode nehmen und uns so mit einem positiven Gefühl in die Winterpause verabschieden.“ Im Hinspiel hatten die Blau-Gelben mit 7:1 deutlich die Nase vorn.

VfB Hemeringen – TSV Grohnde (Sonntag, 14 Uhr).

Nachdem vor einigen Tagen bekannt wurde, dass Hemeringens Trainer Marco Blana ab der kommenden Saison nicht mehr die Rolle an der Seitenlinie übernehmen wird, steht am Sonntag nun die Partie gegen den TSV Grohnde an. Die Gäste haben vergangene Woche ihre Sieglos-Serie beendet und einen 3:0-Erfolg gegen Azadi eingefahren. Gleichzeitig verlor der VfB 2:5 gegen Bisperode. „Nach der unnötigen Niederlage will Hemeringen das Jahr 2021 mit einem Erfolg abschließen. Die Elf von Christopher Thomas hat beim 4:1 im Hinspiel gezeigt, was sie leisten kann. Dreh- und Angelpunkt ist sicherlich Robert Engel, dem nicht nur wegen seiner elf Tore besondere Aufmerksamkeit gilt. Auf der anderen Seite wird der VfB das Spiel selbst in die Hand nehmen und versuchen, die sich bietenden Chancen effektiver zu nutzen. Ziel ist es, mit einem Erfolg am TSV vorbeizuziehen und den Fans einen schönen Jahresabschluss zu bescheren“, gibt VfB-Sprecher Peter Reese zu Protokoll. Derweil hat TSV-Spielertrainer Christopher Thomas ganz andere Absichten: „Sportlich gesehen sind für uns die Fahrten nach Hemeringen in der Vergangenheit eher weniger gut ausgefallen. Aber abseits der 90 Minuten fahren wir gerne dorthin. Das sind alles nette Leute da und beide Vereine ähneln sich, was das Vereinsleben angeht. Auf dem Platz werden aber sicherlich die Nettigkeiten ruhen. Zwar haben wir sie im Hinspiel verdient geschlagen, aber zuhause könne sie jeden schlagen und sind sehr unangenehm. Wir machen keinen Hehl daraus, dass wir die Punkte 23 bis 25 holen wollen. Dann wären wir mit unserem vor der Saison gesteckten Ziel voll im Soll und könnten zufrieden in die Winterpause gehen.“

SV AZADI Hameln – TSG Emmerthal (Sonntag, 14 Uhr).

Leichter Aufschwung trifft leichte Flaute ist am Sonntag am Tönebönweg angesagt. Der SV Azadi Hameln empfängt die TSG Emmerthal. Während bei den Gästen nach dem 1:2 im Derby gegen Hajen/Latferde nur ein Sieg aus den letzten fünf Partien zu Buche schlägt, hat der SV am vorletzten Spieltag gegen Bisperode den zweiten „Dreier“ eingefahren. Zuletzt setzte es dagegen eine 0:3-Niederlage gegen Grohnde. „Wir freuen uns auf die Partie gegen Emmerthal, das sind immer packende und sehr faire Spiele. Für mich ist die TSG die Positiv-Überraschung der Hinrunde. Wir möchten zum Abschluss einer Halbserie zum Vergessen mit einem positiven Gefühl in die lange Pause gehen.“ Auf erholsame Wintermonate freut sich auch TSG-Trainer Daniel Wohlleben: „Nach der schmerzhaften Derby-Niederlage wollen wir wieder drei Punkte holen und mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause gehen. Allerdings hat Azadi die letzten Wochen nach dem Trainerwechsel ein wenig zur Form zurückgefunden. Die Partie wird also nicht so einfach wie im Hinspiel, der SV wird uns alles abverlangen.“ Nicht zur Verfügung stehen den Gästen Luca-Fabian Schulz, Tony Deck und Sören Welzhofer.

SG Hajen/Latferde – FC Preussen Hameln (Sonntag, 14 Uhr).

Eine große Herausforderung erwarten sowohl SG-Trainer Werner Brennecke als auch FC-Coach Rik Balk vor dem gemeinsamen Aufeinandertreffen zwischen Hajen/Latferde und Preussen. Mit dem 2:1-Erfolg im Derby gegen Emmerthal im Rücken geht es für die zweitplatzierten Hausherren darum, vor dem Winter den Abstand auf Tabellenführer Tündern zu halten. „Wir wollen die drei Punkte im Katzendorf behalten und dann auf ein erfolgreiches halbes Jahr zurückblicken. Da wir auch gleichzeitig den Kontakt zu Tündern halten wollen, gilt für uns nur eins: wir brauchen drei Punkte. Allerdings ist Preussen ein Gegner, vor dessen Spiel nach vorne ich Respekt habe. Das Hinspiel hatte für uns Seltenheitswert, als wir drei Dinger kassiert haben. Deshalb müssen wir in der Defensive aufpassen und kompakt stehen. Gleichzeitig müssen wir auch nach vorne unsere Qualität ins Spiel bringen.“ Im anderen Lager sieht sich Balk zwar als Außenseiter, zuversichtlich gibt er sich dennoch: „Gegen starke Teams der Liga haben wir immer bessere Leistungen gezeigt als gegen die vermeintlich schwächeren.“ Nach dem Last-Minute 3:2-Erfolg gegen Kellerkind Thal hofft der Übungsleiter, dass sich das Wechselspiel von Sieg und Niederlage am Sonntag nicht fortsetzt und der FC das Jahr mit einem Erfolgserlebnis abschließt. Personell habe sich die Lage der 07er kaum verändert. Wer am Sonntag auf dem Platz steht, ergebe sich wohl erst wieder kurz vor Anpfiff, heißt es von Seiten der Hamelner.

SC RW Thal – TSV Großenwieden (Sonntag, 14 Uhr).

Tabellarisch befinden sich Thal und Großenwieden in völlig unterschiedlichen Gefilden, doch punktetechnisch lief es bei beiden Teams zuletzt nicht ganz rund. Beide Teams können aus den vergangenen sechs Kreisliga-Partien nur jeweils drei Punkte vorweisen. Im Hinspiel verlief das Aufeinandertreffen jedoch eindeutig: damals schickte der TSV die Rot-Weißen mit 9:1 nachhause. Dessen ist sich auch Thal-Trainer Markus Nickel noch bewusst: „Wir wollen die Schmach aus dem Hinspiel wieder wettmachen und Großenwieden zeigen, dass wir kein Selbstläufer und die Schießbude der Nation sind. Allerdings erwartet uns mit Daniel Wins und Bujamin Kiki einen Bomben-Aufgabe. Personell sieht es ein wenig besser aus und auch mit Einstellung und Willen ist es zuletzt bergauf gegangen. Wenn wir die Leistung aus den letzten Spielen noch einmal aufbieten, reicht es hoffentlich mindestens zu einer Punkteteilung. Wir werden uns in jedem Fall noch einmal den Allerwertesten aufreißen und damit zeigen, dass wir noch nicht tot sind.“ Dagegen versuchen der TSV und Co.-Trainer Rassan Abdi gerade, das Hinspiel-Ergebnis zu vergessen: „Das, was im Hinspiel passiert ist, zählt nicht mehr. Wir spielen in Thal und die werden uns nichts schenken. Zudem sind wir derzeit auch in einer unschönen Phase. Wir wollen im letzten Spiel in diesem Jahr ein vernünftiges Ergebnis hinlegen und dann positiv in die Winterpause gehen.“ awa



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