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Oberliga-Frauen des SVH enttäuschen gegen Hannover / Landesliga: Siege für Eintracht Hameln und SC Diedersen

Im Angriff zu harmlos: 1:4-Heimpleite für Hastenbeck

Fußball (ako/aro). Nach der 1:4-Heimpleite gegen den HSC Hannover war Hastenbecks Oberliga-Coach Detlef Genge mächtig angefressen: „Wenn wir nicht langsam die Kurve kriegen, könnte es nochmal eng für uns werden.“ Marie-Luise Flemming (40.), Jessica Müller-Kaether (59., 73.) und Franziska Wistuba (89.) besiegelten die Niederlage des harmlosen SVH, der laut Genge im Angriff „nicht hungrig“ genug war. Eine der wenigen Chancen nutzte Caroline Schulz (72.) zum 2:1-Anschlusstreffer. Doch anschließend wurden zwei katastrophale Ballverluste von Maline Dahler und Stella Wehking vom Gegner eiskalt bestraft: „Das hat uns das Genick gebrochen“, so Genge.

veröffentlicht am 18.03.2012 um 16:10 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 08:41 Uhr

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Besser lief es bei den Landesliga-Frauen von Eintracht Hameln: Nach dem 3:0-Sieg gegen den favorisierten SV Sebbenhausen-Balge fing ESV-Coach Markus Mende an zu schwärmen. Nach den Toren von von Jaqueline Janssen (67.) und Ann-Kathrin Gaulke (75./Foulelfmeter) sorgte Carmen Bockstiegel (77.) nach einem sehenswerten Doppelpass für die Entscheidung: „Der Spielzug hatte fast schon Bundesliga-Niveau“, so Mende, der die Geschwister Denise und Christin Kruppki lobte, die ihr Debüt gaben. Mit drei Punkten kehrte SC Diedersen zurück. Im direkten Abstiegskampfduell gegen den 1.FFC Hannover brachte Sabrina Paech (8.) die Elf von Alexander Stamm früh in Führung. Lisa Wedekind machte mit dem 2:0 (85.) den Sack zu. Ein Extralob vom Coach bekam Laura Feuerhake, die als Verteidigerin einen guten Job machte.

In der Bezirksliga bewies Jennifer Reinhold, dass ihr Torhunger auch nach der langen Winterpause nicht gestillt ist. Beim 5:0-Heimsieg von Inter Holzhausen gegen Hildesheim war sie an vier Treffern direkt beteiligt. Sie bereitete zunächst das 1:0 von Kelly Stratmann (30.) vor, ehe sie einen Dreierpack (42./51./77.) folgen ließ. Auch Nele Klappheck (54.) konnte sich in die Torschützenliste eintragen lassen. „Wir waren über die kompletten 90 Minuten überlegen.“, so Trainer Mario Reinhold. Beim Nettelreder 3:1-Auswärtssieg gegen den FC Ambergau-Volkersheim trafen Nora Köhler (2./70.) und Sabrina Muth (25.). Trainer Werner Schwekendiek war „absolut zufrieden“.



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