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Bundesliga-Profi Christopher Buchtmann über seine Träume, Ziele und das „Heimspiel“ in Aerzen am 12. Oktober

„Ich würde gerne mit St. Pauli deutscher Meister werden“

Christopher Buchtmann, freuen Sie sich schon auf die Partie beim MTSV Aerzen? Es werden doch bestimmt Ihre Familie und viele Freunde von Ihnen im Stadion sein.

veröffentlicht am 25.08.2013 um 12:23 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 10:21 Uhr

Das Spiel ist eine tolle Sache für Aerzen. Ich komme aus dem Ort. Viele meiner Freunde spielen dort. Für sie und mich wird es ein schönes Erlebnis.

Mit Aerzens Trainer Stephan Meyer sind Sie befreundet. Musste er eigentlich nach dem Gewinn des Meistertitels einen ausgeben?

Davon gehe ich doch aus! Das Aufstiegsspiel selbst habe ich zwar miterlebt, bei der Feier war ich aber nicht dabei. Ich denke schon, dass er ein paar Kisten ausgeben musste, so wie ich die Herren dort kenne.

Was trauen Sie dem MTSV in der Bezirksliga zu?

Das ist eine gute Mannschaft. Ich kenne viele der Jungs, die dort kicken. Dominic Meyer ist ein super Spieler, der früher schon in der Oberliga gespielt hat – oder auch Patrick Hoppe. Wenn sich die Mannschaft auf das Wesentliche konzentriert, kann sie eine gute Saison in der Bezirksliga spielen.

Was können wir denn in dieser Saison vom FC St. Pauli erwarten?

Wir sind ganz ordentlich gestartet. Und jetzt müssen wir weitersehen. Unser Ziel ist es jedenfalls, uns in den nächsten Jahren in den Top 25 in Deutschland zu etablieren.

Sie haben ihren Vertrag bis 2015 verlängert. Sie scheinen sich auf dem Kiez wohl zu fühlen?

Das kann man so sagen! Ich wurde hier super aufgenommen. Ich habe letztes Jahr bei Michael Frontzeck meine Chance bekomme und diese meines Erachtens auch genutzt.

Bei Ihrem Ex-Klub 1. FC Köln hatte Sie Holger Stanislawski für nicht gut genug befunden und aussortiert. Beim FC St. Pauli haben Sie eine neue Chance bekommen und genutzt. Warum läuft es bei Ihnen jetzt besser als zuvor?

Ich weiß nicht, ob man wirklich sagen kann, ich sei für „nicht gut genug befunden“ worden. Da spielen immer viele Faktoren eine Rolle. Beispielsweise war ich in Köln in zwei Jahren fast neun Monate verletzt. Richtig ist, dass ich bei St. Pauli eine Chance bekommen habe. Über die Kölner Zeit brauchen wir jetzt nicht mehr sprechen. Ich bin beim FC St. Pauli und schaue nach vorne.

Sie waren in der U 17-Auswahl, die 2009 Europameister wurde – unter anderem mit Mario Götze. Haben Sie zu ihm eigentlich noch Kontakt?

Mit Mario schreibe ich noch ab und zu. Bei ihm lief es ja in letzter Zeit besser als bei mir, deshalb konnte ich ihm fast immer nur Glückwünsche schreiben (schmunzelt).

Götze spielt jetzt bei Ihrem Lieblingsklub FC Bayern. Hätten Sie nicht Lust, mit ihm zusammen zu spielen?

Natürlich habe ich Lust, aber Fußball ist kein Wunschkonzert.

Wenn Sie sich als Fußballer einen Traum erfüllen dürften, dann…

...würde ich gern mit St. Pauli deutscher Meister werden. Aber das ist, wie gesagt, ein Traum. In der Realität stehen uns schwere Spiele in der 2. Bundesliga bevor.

Wie geht das Spiel am 12. Oktober in Aerzen aus?

Das wird ein ganz spannendes 10:1 (lacht).

Interview: Andreas Rosslan



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