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Fußball: Klare Ansage von Pyrmonts Coach David Odonkor

„Ich gebe nicht auf!“

BEZIRK HANNOVER. Rücktritt? Nein danke! Pyrmonts Promi-Coach David Odonkor verschwendet trotz der aktuellen Krise keinen Gedanken daran, die Brocken hinzuschmeißen.

veröffentlicht am 03.11.2017 um 17:59 Uhr

Mit Pyrmont im Abstiegskampf: Trainer David Odonkor. Foto: awa
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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„Ich bin der Allerletzte, der jetzt aufgibt. Ich bin nicht nach Bad Pyrmont gekommen, um nach ein paar Monaten wieder unverrichteter Dinge von dannen zu ziehen“, gibt sich Odonkor kämpferisch und ergänzt: „Ich fühle mich wohl hier und glaube an die Mannschaft und den Verein.“ Die Frage ist, packt Odonkor mit Pyrmont die Wende? Die Spielvereiningung ist nach zuletzt fünf sieglosen Spielen (zwei Niederlagen, drei Remis) in der Fußball-Landesliga auf Talfahrt und steht als Tabellen-13. plötzlich auf einem Abstiegsplatz. Nach dem 2:1-Heimsieg gegen den damaligen Tabellenführer HSC Hannover folgte ein schwarzer Oktober. Nur vier Wochen später herrschen nach der bitteren 1:2-Derbypleite gegen Tündern und dem 0:5 im Keller-Duell gegen Burgdorf Frust, Verzweiflung und Verunsicherung an der Südstraße. Die Situation wird durch die aktuelle Ergebniskrise immer prekärer. Das weiß auch Pyrmonts Coach David Odonkor. Im „Sechs-Punkte-Spiel“ am Sonntag (14 Uhr) gegen Schlusslicht STK Eilvese muss unbedingt ein Sieg her. Selbst ein Remis wäre für Pyrmont für Odonkor eine gefühlte Niederlage: „Die Spieler wissen, um was es geht. Hoffentlich war diese Klatsche in Burgdorf der endgültige Weckruf für die Mannschaft.“


TSV Krähenwinkel – HSC BW Tündern (So., 14 Uhr): Die Tünderaner sind mit 21 Punkten Tabellensechster und seit sieben Spielen ungeschlagen. Und das, obwohl die „Schwalben“ in dieser Saison offenbar ein Abwehrproblem haben. Das einzige Zu-Null-Spiel der Landesliga-Saison war das 1:0 gegen Pattensen. In zwölf Spielen kassierte die Motzner-Elf bereits 21 Gegentore, weil sie – wie zuletzt in Pyrmont beim glücklichen 2:1-Derbysieg – schlecht verteidigte. Es hätten sogar wesentlich mehr sein können, wenn Bad Pyrmont die Chancen besser genutzt hätte. Fest steht: In Krähenwinkel muss sich Tünderns Defensive steigern, denn der TSV hat mit Marcel Kunstmann (10 Saisontore) den Toptorjäger der Landesliga in seinen Reihen. awa

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