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Debüt gegen Fortuna Hannover?

Ich bin Koloka, der neue Knipser von Preußen 07

Fußball. Der Nächste bitte – das „Jobcenter“ Preußen 07 hat weiter Hochkonjunktur. Gesucht wurde ein Knipser von Format, der natürlich beidfüßig, spritzig und auch kopfballstark ist. Nun scheint er gefunden worden zu sein. Mohamed Koloka heißt er und kommt von der Elfenbeinküste. Der wuchtige 1,89 m große Stürmer hat trotz seiner 25 Jahre schon eine bewegte Fußball-Karriere hinter sich. So versuchte der Ivorer sein Glück schon bei verschiedenen Amateurligisten in Frankreich, Tunesien und in der Schweiz, hier unter anderem beim Club Racing Genf (4. Liga) und dem Pariser Vorortklub Olympique Noisy (5. Division).

veröffentlicht am 26.08.2010 um 17:42 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 04:21 Uhr

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Doch lange blieb Koloka meist nie. Nun will er sich in Deutschland einen Namen machen und zunächst die Landesliga das Fürchten lehren. Die 6. Liga soll dabei für den Torjäger allerdings nur das Sprungbett für höhere Regionen werden. Geht es nach Preußen-Berater Jan-Philipp Toa, der auch diesmal wieder seine Kontakte spielen ließ, wird das auch kein Problem sein. „Spätestens in vier Monaten wird sich Koloka für höhere Klassen empfohlen haben, wobei mit Werder Bremen schon jetzt sein Lieblingsverein feststeht“, stellt er dem Angreifer eine rosige Zukunft in Aussicht. Doch davon träumt mittlerweile schon die halbe Mannschaft von Preußen Hameln 07. In seinen beiden ersten Trainingseinheiten konnte Mohamed Koloka jedenfalls schon überzeugen. „Vor allem seine Fitness und sein Spielverständnis waren beeindruckend. Deshalb hoffe ich, dass er bereits gegen Fortuna Hannover auflaufen kann,“ stellte Teilzeit-Coach Klaus Kipke dem 25-Jährigen ein gutes Zeugnis aus.

Trainer Rolf Schünemann konnte sich dagegen erst gestern Abend nach der Rückkehr aus den Niederlanden von der Klasse seines neuen Sturmtanks überzeugen. Ob er Koloka aber schon am Samstag (16 Uhr) neben Kennedy Simbi im Angriff einsetzen wird und kann, hängt auch von der rechtzeitigen Freigabe des NFV ab. Die Unterlagen wurden jedenfalls schon in Barsinghausen eingereicht. Jetzt heißt es wieder einmal warten im 07-Lager.

Der Ivorer, Vater einer viermonatigen Tochter (sie lebt mit seiner Frau in Afrika), will seine Zeit in Hameln, wie lange sie auch immer dauern mag, nutzen und sich mächtig ins Zeug legen. „Egal, wo mich der Trainer im Angriff einsetzt, ich bin auf allen Positionen stark und gehe dank meiner Größe auch aus den meisten Kopfballduellen als Sieger hervor“, gibt sich Mohamed Koloka selbstbewusst.

Wird man aber alles sehen. Vorläufig auf dem Platz nicht sehen werden die Preußen-Anhänger dagegen Nourdine Camara. Der Mittelfeldakteur wurde nach seiner Roten Karte in Stelingen für zwei Spiele gesperrt. Noch einmal pausieren muss Mehdi Dragusha, der beim 1:4 in Halvestorf vom Platz geflogen war.

Erst dehnen, dann treffen: Stürmer Mohamed Koloka von der Elfenbeinküste könnte die Probleme im Angriff von Preußen Hameln lösen.

Foto: rhs



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