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Bezirksligisten Hagen, Bisperode und Aerzen droht die Relegation

Hoppla, es wird noch mal eng!

Hameln-Pyrmont. Hoppla! Plötzlich wird es noch einmal ganz schön eng im Existenzkampf der Fußball-Bezirksliga. Die drei Abstiegsränge sind an die „drei B’s“ – MTV Bevern, FC Boffzen und VfB Bodenberg – zwei Spieltage vor Saisonende bereits vergeben. Doch der ungeliebte 13. Tabellenplatz ist hart umkämpft. Nachsitzen in der nervenaufreibenden Relegationsrunde will schließlich kein Verein, weder Germania Hagen noch der TSV Bisperode oder der MTSV Aerzen.

veröffentlicht am 20.05.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 00:21 Uhr

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Die Germanen haben in den letzten Wochen alle Hebel in Bewegung gesetzt, um nach einer katastrophalen Serie tatsächlich noch das rettende Ufer zu erreichen. Erst wechselten sie den Steuermann: Dirk Sölla rückte im April bei Germania wieder auf die Kommandobrücke (wir berichteten) und löste den glücklosen Steffen Hüsing ab. Erfolgreich, mit 12 Punkten aus den letzten sechs Spielen, kickten sich die kampferprobten Hagener tatsächlich auf einen Nichtabstiegsplatz. Ohne Sölla scheint es auf Hagens Höhen einfach nicht rund zu laufen. Doch für ihn heißt das Motto weiterhin „Ball flach halten“. Sölla ist Realist und geht allen Varianten aus dem Wege: „Wir sind noch nicht durch und müssen uns deshalb auf zwei Siege einstellen.“

Die beiden Aufsteiger Aerzen und Bisperode hatten sich eigentlich schon auf einen lockeren Saisonausklang gefreut, denn der Platz im sicheren Mittelfeld galt vor der Winterpause als sicher. Doch im Fußball geht der Weg manchmal schneller, als man denkt, in den Keller. So muss Trainer Stephan Meyer an der Humme auf Unterstützung durch Meister SG Hameln 74 und den Tabellenzweiten SSG Halvestorf bauen: „Wenn die ihre Spiele gegen Eintracht Exten gewinnen, sind wir aus dem Schneider.“ Und Exten wäre voll im Relegationstrubel. Nach der Talfahrt der letzten Wochen – zwei Punkte aus sechs Spielen – orakelte Trainer Günther „Auge“ Buchholz: „Wenn wir so weiterspielen, steigen wir ab!“

Für die Aerzener ist das Punktesammeln, aus den letzten sechs Partien nahmen sie auch nur vier Zähler mit, noch schwieriger geworden. Denn mit David Bernhardt (Handbruch), Marius Pieper (Bänderriss) und Andrej Weirich (Bundeswehr-Lehrgang) stehen seit Sonntag drei weitere Akteure auf Meyers umfangreicher Streichliste. Deshalb setzt der Trainer auf Unterstützung aus der Nachbarschaft.

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Auf der Zielgeraden kann auch noch der TSV Bisperode trotz bislang eingespielter 32 Punkte ins Stolpern geraten. Die Konkurrenz sitzt dicht im Nacken. Für Teamchef Thilo Becker ist deshalb das Heimspiel am Sonntag gegen Bevern richtungsweisend: „Das müssen wir gewinnen, dann sind wir durch.“ Doch wie stellte Becker fest: „Nichts war zuletzt bei uns so beständig wie unsere Unbeständigkeit. Deshalb müssen wir nur auf uns schauen und mit einem Sieg gegen Bevern die Hausaufgaben erledigen.“ Denn er will der drohenden Relegation genauso wie Trainer Werner Brennecke unbedingt aus dem Wege gehen.

Da warten unangenehme Gegner auf den 13. der Bezirksliga. Der muss die Vizemeister der Kreisligen Hannover-Stadt – den Mühlenberger SV oder SF Ricklingen – und Hannover-Land – hier kämpfen der MTV Rethmar und der BSV Gleidingen um Platz zwei – aus dem Weg räumen.



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