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Fußball: 1:0 – Tündern schlägt Sulingen / Pyrmont nur 2:2 nach 2:0-Führung

Hilkers goldener Hammer

BEZIRK HANNOVER. Während Tünderns Landesligakicker nach dem 1:0-Sieg gegen Sulingen Grund zum Jubeln hatten, war Bad Pyrmonts Coach nach dem 2:2 gegen Pattensen mächtig angefressen. Seine Elf verspielte eine 2:0-Führung und kassierte den Ausgleichstreffer zum 2:2-Endstand in der sechsten Minute der Nachspielzeit.

veröffentlicht am 23.09.2018 um 17:45 Uhr

Jannik Hilker (rechts) Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Eins, setzen –Reifeprüfung mit Bravour bestanden. Im Topspiel der Fußball-Landesliga brachte der HSC BW Tündern dem bis dato noch ungeschlagenen TuS Sulingen beim verdienten 1:0 (0:0)-Sieg die erste Saisonniederlage bei – und festigte damit seinen Platz in der Premium-Abteilung. Auch dank Hauptdarsteller Jannik Hilker, der erst spät in der 78. Minute den goldenen Hammer auspackte und den Ball unhaltbar im Sulinger Netz versenkte.

„Mit Kampf, Teamgeist und Leidenschaft geht alles. Wenn wir uns keine Schwächephase erlauben, können wir in der Landesliga jeden Gegner vor große Probleme stellen“, jubelte auch HSC-Sprecher Willi Gurgel. Den Grundstein zum fünften Dreier legten die Schwalben, die in der Abwehr Beton anmischten, wieder einmal mit der besten Defensive in der Liga (nur vier Gegentore in acht Spielen). Und hätte das ansonsten sehr treffsichere Sturm-Duo Lukas Kramer und Robin Tegtmeyer nicht zwei glasklare Chancen vor der Pause ausgelassen, Trainer Siegfried Motzner Sieg hätte sich sogar noch über einen deutlicheren Erfolg freuen können.

Der SpVgg. Bad Pyrmont reichte gegen Pattensen eine 2:0-Führung nicht zum Sieg. Bitter: Quasi mit dem Schlusspfiff kassierte die Elf von Trainer David Odonkor den Ausgleichstreffer zum 2:2-Endstand. Nach einem Doppelpack von Torjäger Pascal Hannibal (26., 63.) sah Bad Pyrmont eigentlich schon wie der sichere Sieger aus. Doch nach dem Anschlusstreffer von Pattensens Joker Steve Goede, der kurz zuvor eingewechselt wurde, wurde es noch einmal spannend. Die Pyrmonter verteidigten das 2:1 – bis in der sechsten Minute der Nachspielzeit Darius Marotze mit seinem Last-Minute-Treffer die Pattenser doch noch vor der drohenden Niederlage rettete. Direkt nach dem 2:2 war dann auch Schluss. Pyrmonts Coach David Odonkor war hinterher stinksauer und nicht gut auf Schiedsrichter Alexander Sieker zu sprechen: „Erst pfeift er direkt vorm 2:2 gegen uns einen Freistoß, der keiner war. Und dann lässt er auch noch sechs Minuten nachspielen, obwohl nur vier Minuten angezeigt waren“, schimpfte Odonkor. „Meinen Jungs kann ich keinen Vorwurf machen, sie hätten den Sieg verdient gehabt.“ ro/aro



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