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Fußball: Afferde nach 1:0 gegen Alfeld Spitzenreiter

Henne legt „goldenes Ei“

BEZIRK HANNOVER. Der Mann ist mit seiner Körpergröße von 1,94 m zweifellos ein Gigant. Und so überragt Christian Henne auch fast zwangsläufig alle, wenn er auf dem Platz steht.

veröffentlicht am 05.11.2017 um 13:30 Uhr
aktualisiert am 05.11.2017 um 19:00 Uhr

Afferdes Torschütze Christian Henne. Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Aber der Fels in der Defensive von Fußball-Bezirksligist Eintracht Afferde besticht nicht nur durch körperliche Präsenz. Ganz im Gegenteil: Der 29-jährige „Sechser“ kann richtig gut kicken und besitzt ein ganz feines Füßchen. Zwar gilt Henne nicht unbedingt als der ultimative Torjäger, aber wenn er mal trifft, dann sind das nur die wichtigen „Buden“. So auch bewiesen in der 37. Minute beim Afferder 1:0-Triumph gegen die SV Alfeld. Erst den Gegner mit links überlupft und dann den Ball volley mit rechts aus rund 25 Metern rein ins Glück. Traumtor nennt der Experte so eine Nummer. „Ich habe es einfach mal versucht und alles hat gepasst“, freute sich Christian Henne über sein wahrhaft „goldenes Ei“ und die damit verbundene Tabellenführung in der Staffel 4. Mitten im Sturm und Regen scheint in Afferde die Sonne, wer hätte das gedacht? Sportlich vielleicht nur eine Momentaufnahme, vielleicht aber auch schon ein kleiner Fingerzeig in die Zukunft. Denn der wohl härteste Afferder Kontrahent Newroz Hildesheim kann wegen fehlender Jugendmannschaften ohnehin nicht aufsteigen. Der Held des Tages hält den Ball aber ganz im Sinne seiner Trainer Oliver Bock und Thomas Mau trotzdem flach. „Wir reden nicht vom Aufstieg, aber wir wissen mittlerweile schon, dass wir sehr gut mithalten können“, traut er der Eintracht noch einiges zu. Auch deshalb, weil die Kameradschaft stimmt und vor allem auch die Trainingsbeteiligung. „So etwas habe ich lange nicht mehr erlebt“, blickt Henne auch auf seine Wanderjahre zurück, die ihn einst aus der Afferder E-Jugend zu Preußen 07, Aerzen und Emmerthal führten. Doch mit seiner Rückkehr im Sommer schließt sich für ihn nun der Kreis: „Hier bleibe ich jetzt.“

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