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Schwere Knieverletzung beim Lachemer 3:3 / Halvestorf siegt 5:3 / Wallensen erreicht 0:0

Helmel vom Super-Joker zum Pechvogel

Bezirk Hannover. Erst Super-Joker – dann Pechvogel. Andreas Helmel erlebte beim 3:3 von Bezirksliga-Aufsteiger SV Lachem gegen TuSpo Schliekum die wohl dramatischsten fünf Minuten seiner Fußball-Karriere. Kurz zuvor (85.) eingewechselt, markierte er in der Schlusssekunde den umjubelten Ausgleich, verletzte sich dabei aber so schwer am Knie, das er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Helmel war beim finalen Torschuss unglücklich mit Schliekums Torhüter Akyildiz zusammengeprallt. „Das sah ganz schön schlimm aus“, konnte sich Lachems Interimstrainer Tarik Önelcin dann auch nur bedingt über den späten Ausgleich freuen. In einer packenden Partie hatten zuvor Mehmet Terzioglu (14.) und Marco Elias (20.) für eine 2:0-Führung des Aufsteigers gesorgt, Saduhn (35./Elfmeter), Ismail (38.) und Waji (72.) den Spieß aber in der Folgezeit umgedreht. Pech hatte zudem auch noch Lachems Egzon Popoci (70.) mit einem Lattenkracher. „Wir waren gegen den Favoriten auf Augenhöhe und haben uns das Remis auch redlich verdient“, zog Önelcin Bilanz. Auch die bisherige Ausbeute des Interimstrainers kann sich mit vier Punkten aus zwei Spielen sehen lassen.

veröffentlicht am 01.09.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:41 Uhr

Lamspringe – SSG Halvestorf 3:5 (1:3). Die SSG war kaum auf dem Platz, da rappelte es auch schon im Kasten hinter Torhüter Benjamin Kobert. Doch die Mannschaft von Trainer Thilo Klotz steckte den frühen Rückstand durch Marcel David (3.) erstaunlich schnell weg und kam nun auf Touren. Bis zur Halbzeit sorgten dann fast folgerichtig Torjäger Andrei Vorrat (18./31.) und Jan Bierwirth (23.) für eine klare 3:1-Führung und der erhoffte zweite Saison-Dreier war damit schon in Sichtweite. Nach der Pause beseitigten dann Julian Maaß (52.) und Manuel Capobianco (54.) mit einem Doppelschlag endgültig alle Zweifel am Ausgang der Partie. Tizian März (53.) und Tobias Brunk (69.) konnten dann für Lamspringe nur noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. Mehr ließ die Halvestorfer Abwehr nicht mehr zu.

Neuhof – Aerzen 3:0 (1:0). Beim MTSV ist der Bezirksliga-Alltag wieder eingekehrt. „Neuhofs Sieg geht in Ordnung. Das Glück der ersten beiden Spieltage hat sich bei uns verabschiedet“, stellte Co-Trainer Karsten Hoppe fest. Nach dem 1:0 durch Ayhan Piril (2.) bestimmte Neuhof in der ersten halben Stunde klar das Geschehen. Erst dann kam der MTSV Aerzen etwas besser ins Spiel und drängte vor allem nach der Pause auf den Ausgleich. Doch der Torerfolg blieb aus, denn Patrick Hoppe scheiterte gleich zweimal knapp, ehe in der Schlussphase Benjamin Müller (89.) und Hassan Kawar (90.+3) zwei Konter zum 3:0-Endstand nutzten.

TSV Bisperode – VfL Dielmissen 4:4 (1:1). Der TSV Bisperode präsentierte sich in Spendierlaune und gab in den letzten neun Minuten der Partie noch einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand. Yannick Wagner (26./70.), Daniel Krikunenko (48.) und Mathias Stenke (56.) hatten mit ihren Toren zu diesem Zeitpunkt für eine solide 4:2-Führung der Brennecke-Elf gesorgt. Doch der Schein trügte, denn Bisperode hatte die Rechnung ohne VfL-Angreifer Marcello Blümel gemacht. Dessen später Doppelschlag (81./84.) sicherte den Gästen wenigstens noch einen Punkt. Der Mann des Spiels war zuvor (62.) bereits schon einmal erfolgreich. Außerdem traf noch Kasim Yildiz (11.) im Duell der beiden Aufsteiger. Mit einer Glanzparade verhinderte Torhüter Robin Bartels in der Schlussminute dann sogar noch eine Niederlage, als er den Ball mit letztem Einsatz an den Pfosten lenken konnte.

SV Holzminden – WTW Wallensen 0:0. Die Leistung des WTW stimmte allemal – die Torausbeute dagegen nicht. Denn nicht der Spitzenreiter beherrschte die Partie sondern die Mannschaft aus dem Ostkreis. Doch die kollektive Ladehemmung im Angriff brachte dem Aufsteiger letztlich um den durchaus möglichen ersten Dreier der Saison. So vergaben Mirko Wulf, Tobias Mende, Tim Dreyer, Drazen Ivankovic und später noch der eingewechselte Frederick Giger gleich eine ganze Serie von hochkarätigen Chancen. „Einerseits kann ich immer noch nicht fassen, dass wir zwei Punkte verloren haben. Andererseits bin sehr stolz, weil die Jungs eine unfassbare Leistung gebracht haben“, resümierte WTW-Sprecher Thomas Schütte.ro/kf



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