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Über 30 Grad: Bei der 16. Rattenfänger-Trophy fließt der Schweiß in Strömen

Heiße Duelle bei großer Hitze

Hameln. Die 16. Rattenfänger-Trophy war die heißeste aller Zeiten. Bei brütender Hitze floss nicht nur bei den Nachwuchskickern der 76 teilnehmenden Mannschaften aus Dänemark, Belgien, den Niederlanden und Deutschland, die am Pfingstwochenende in Hameln um die goldenen Siegerpokale kämpften, der Schweiß in Strömen. Auch Organisator Thomas Thimm und seinem Helferteam standen bei der Affenhitze von über 30 Grad die Schweißperlen auf der Stirn.

veröffentlicht am 10.06.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 23:21 Uhr

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Es war so heiß, dass einige Spieler, die offenbar zu wenig getrunken hatten, schlapp machten. Einige mussten sogar ins Krankenhaus, wie Thimm berichtete: „Wir haben in Anbetracht der tropischen Temperaturen am Pfingstsonntag uns spontan entschlossen, die Finalspiele sogar zu verkürzen.“

Dass diesmal nicht die „Oranjes“ wie in den Vorjahren die Siegerpokale absahnten, sondern sich mit nur einem Erfolg abfinden mussten, zeigt, dass im WM-Jahr die deutschen Teams richtig heiß auf Turniersiege waren. Sie holten gleich dreimal den „Pott“, damit lagen sie erstmals in der Nationenwertung bei dem bereits zum 16. Mal von der niederländischen Stiftung Eurosportring und der SG Hameln 74 veranstalteten internationalen Jugendfußballturnier vorn.

Von den Hameln-Pyrmonter Klubs, die am Start waren, waren Klein Berkels E-Junioren am erfolgreichsten. Das Team von Thomas Fenske überraschte bereits in der Vorrunde, feierte hohe Siege und zog ins Halbfinale ein. Erst dort wurde der TSV vom späteren holländischen Turniersieger VV Unicum mit 1:3 gestoppt. Doch im Spiel um Platz drei gab es dann nach einem 0:1-Rückstand noch einen 2:1-Sieg gegen den FC Hausen – durch einen Doppelpack von Arline Avdiu. Genau wie Mason Just, der später als bester Turnierkicker der E-Junioren ausgezeichnet wurde, drückte er dem Klein Berkeler Spiel den Stempel auf. Für die Nachwuchsteams der SSG Halvestorf, TuS Rohden und der SG 74 hingen die Trauben diesmal zu hoch. Doch nicht der Erfolg, sondern der Spaß steht bei diesem Fußball-Event an erster Stelle. Und das soll auch im nächsten Jahr so sein. Hamelns Bürgermeisterin Ursula Wehrmann freute sich bei der Siegerehrung jedenfalls schon auf die Neuauflage des Jugendturniers.



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