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Trainer aber sicher: Tündern II steigt nicht ab / Halbzeit-Bilanz

Heimkomplex nervt Hüsing

Heimkomplex ade? Noch nicht so ganz. Obwohl der HSC Tündern II von der erneut maroden Kampfbahn wieder an seine ursprüngliche Wirkungsstätte an den Lawerweg umziehen musste, wollte es zum Rückrundenstart noch nicht so recht klappen mit dem dritten Dreier vor heimischer Kulisse.

veröffentlicht am 20.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:49 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Heimkomplex ade? Noch nicht so ganz. Obwohl der HSC Tündern II von der erneut maroden Kampfbahn wieder an seine ursprüngliche Wirkungsstätte an den Lawerweg umziehen musste, wollte es zum Rückrundenstart noch nicht so recht klappen mit dem dritten Dreier vor heimischer Kulisse. Stattdessen gab es eine nicht einkalkulierte 0:1-Niederlage im vorher so deklarierten „Neun-Punkte-Spiel“ gegen Eintracht Afferde – und für Trainer Steffen Hüsing gratis die Erkenntnis: „Jetzt wird es für uns im Kampf um den Klassenerhalt noch einmal eng.“ Beim Blick auf die Tabelle scheint Tündern II mit 18 Punkten auf Platz 13 zwar noch nicht wirklich gefährdet, aber der Schein trügt ein wenig. Fakt ist: Viele Rohrkrepierer auf eignem Terrain werden sich die Schwalben nicht mehr erlauben können, denn die Garantie, dass es auswärts weiter so respektabel läuft wie vor der Winterpause, gibt es nicht. Da sammelten die Blau- Weißen immerhin elf Punkte in der Fremde ein und bewiesen vor allem beim Auftritt in Hastenbeck Moral, Biss und Klasse. Nach 0:3 noch 4:3 – das ist schon eine Hausnummer. Sieht auch Steffen Hüsing so. „Da hat die Mannschaft gezeigt, was sie alles drauf hat“, schwärmt der 33-Jährige noch heute vom 20. November 2011.

In die Kategorie der positiven Erinnerungen fällt auch das bemerkenswerte 4:1 in Marienau kurz vor der Winterpause. „Schade, die Pause kam zu früh für uns, wir waren gerade richtig in Tritt“, stellt Hüsing fest. Doch nun ist er schon wieder mittendrin in der sportlichen Berg- und Talfahrt. Auch personell wird der HSC-Coach weiter improvisieren müssen, obwohl mit Daniel Englisch (Emmerthal) und Torhüter André Junghans (Hastenbeck) im Winter zwei Neue den Weg nach Tündern fanden. „Ich baue auf die Schützenhilfe der 3. Herren und der A-Junioren. Ich bin mir sicher: Wir steigen nicht ab“, so Hüsing, der auch künftig einen Kreisligisten trainieren will.

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  • HSC-Trainer Steffen Hüsing glaubt an den Klassenerhalt. Foto: nls


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