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Fußball: Nach 4:1 in Bemerode auf Platz zwei / Tündern 0:1 in Renshausen

Hastenbeck jubelt: „Von oben sieht man besser“

HAMELN-PYRMONT. Freud und Leid am zweiten Spieltag in der Fußball-Oberliga der Frauen. Der SV Hastenbeck festigte den Spitzenplatz mit einem 4:1-Sieg beim TSV Bemerode, der HSC BW Tündern wartet nach dem 0:1 in Renshausen weiter auf einen Sieg.

veröffentlicht am 19.08.2018 um 15:55 Uhr
aktualisiert am 19.08.2018 um 19:20 Uhr

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Kaum zu fassen! In der vergangenen Saison als Kellerkind dem Abstieg nur mit Glück entronnen, jetzt in die Beletage der Oberliga eingezogen. „Von oben sieht man besser“ jubeln derzeit die Fußballerinnen des SV Hastenbeck. Den Platz an der Sonne musste die Elf vom Reuteranger trotz des souveränen 4:1 (1:1)-Erfolges beim TSV Bemerode aber abgeben. Um ein Tor besser ist der neue Spitzenreiter Eintracht Braunschweig. Mit der Anfangsphase war Spielertrainerin Bianca Lity zwar überhaupt nicht zufrieden, doch der 0:1-Rückstand (15.) rüttelte Hastenbeck wach. Und die Torschützinnen Celine Keune (22.), Lara Meyer (58.), Josephine Acikgöz (66.) und Lity (85.) brachten den Hastenbeck-Express auf Touren. „In der zweiten Halbzeit haben wir überragend gespielt und Bemerode keine Chancen mehr überlassen“, freute sich Lity. „Wir bleiben aber weiter auf dem Teppich und werden nicht abheben.“

Der HSC BW Tündern hätte beim amtierenden Staffelmeister FFC Renshausen gerne einen Zähler mitgenommen, doch Charlotte Schröer (89.) machte mit dem 1:0 den Tünderanerinnen einen Strich durch die Rechnung. „Und auf dem knüppelharten und Holperigen Platz lief nicht viel“, haderte Trainer Alexander Stamm. „Das Geläuf war wahrlich kein Geschenk. Da konnten wir uns nur auf Zweikämpfe und lange Bälle nach vorn beschränken. Und so ging vor beiden Toren Gefahr auch nur nach Standards aus.“ Wie beim „Tor des Tages“, als sich die HSC-Abwehr von einem langen Einwurf überraschen ließ.

In der Frauen-Bezirksliga wurde das Spiel TuS Schwüblingsen gegen FC Latferde nach 16 Minuten abgebrochen. „Eine unserer Spielerinnen zog sich eine schwere Knieverletzung zu und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden“, klärte ein geschockter Trainer Sven Hinzmann das frühe Ende auf.kf



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