weather-image
28°
×

Hastenbeck im Tal der Tränen

Abstieg aus der Oberliga nach 1:3 gegen Schamerloh / Was macht Gifhorn?

veröffentlicht am 12.05.2013 um 20:41 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 14:21 Uhr

Hastenbeck. 1:3 gegen Schamerloh, das war’s sportlich für den SV Hastenbeck! Das Unheil ließ sich nicht mehr aufhalten. Trotz aller Durchhalteparolen und Hoffnungen war er ausgerechnet am Muttertag um 14.46 Uhr besiegelt: Der tränenreiche Abstieg der Fußballfrauen aus der Oberliga.

Der 12. Mai 2013 war nicht nur ein historischer Tag am Reuteranger, sondern auch einer der traurigsten in der überaus bemerkenswerten Vereinsvita. Über 20 Jahre lang hatte der SV Hastenbeck den Kreis im überregionalen Frauen-Fußball glänzend vertreten, war sogar Niedersachsenmeister und klopfte kurzfristig auch ans Tor zur 2. Bundesliga. Damit es nun vorläufig vorbei, denn jetzt beginnt der Neuaufbau in der Landesliga. „Wir sind alle sehr enttäuscht, aber es geht weiter. Wir werden in den nächsten Tagen Entscheidungen treffen“, dachte Managerin Sabine Thimm in der bitteren Stunde aber fast zwangsläufig schon an die Zukunft.

Und wenn es eine Fußballweisheit gibt, die auf die Partie gegen den SV Schamerloh zutrifft, dann die von Ex-Bayernstürmer Jürgen Wegmann: „Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu.“ So leitete Anika Arlt die Niederlage mit einem frühen Eigentor (12.) ein. Mareike Siemann (18.) und Jana Lehmann (56.) legten nach. Nora Haas traf dann zunächst das Aluminium und später noch zum 1:3 (82.). Mehr war nicht drin. Am Samstag wartet nur noch Schlusslicht Gifhorn. Eigentlich ein Spiel um die „Goldene Ananas“. Es sei denn, der MTV tritt zum dritten Mal in der Rückserie nicht an und wäre damit raus. Dann wird es noch einmal richtig spannend – und Hastenbeck dürfte wieder hoffen...ro



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige