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Bittere 3:4-Niederlage gegen die SG Jesteburg / Inters Frauen unterliegen 0:6 beim Debüt von Trainer Koch

Hastenbeck geschockt: Cohrs trifft mit dem Abpfiff

Fußball (ro/aro). Die Gesichter am Reuteranger werden immer länger und länger, denn auch beim mittlerweile zehnten Versuch klappte es für die Hastenbecker Oberliga-Frauen nicht mit dem ersten Saisonsieg. Stattdessen gab es wieder einmal eine Niederlage. Das 3:4 gegen Jesteburg/Bendestorf dürfte aber besonders weh tun. Denn erst mit dem Schlusspfiff besiegelte Alina Cohrs mit ihrem Treffer den glücklichen Sieg für die Gäste.

veröffentlicht am 28.10.2012 um 19:29 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 21:41 Uhr

Sarah Wedtgrube (3.) und Sonja Putensen (27./40.) hatten zuvor schon dreimal für Jesteburg getroffen. Der SV Hastenbeck steckte aber nie auf und hatte stets auch die passende Antwort parat. So führte das Schlusslicht zwischenzeitlich durch die Tore von Caroline Schmidt (7.) und Stella Wehking (22.) sogar mit 2:1. Und als die nach der Pause eingewechselte Caroline Schulz (75.) das umjubelte 3:3 markierte, schien zumindest ein Zähler wieder drin zu liegen. Am kommenden Sonntag (13 Uhr) steht der SV Hastenbeck nun zum Ende der Hinrunde beim Tabellenfünften SG Schamerloh auf dem Prüfstand. Und wer weiß, vielleicht klappt es ja dann beim elften Versuch mit dem ersten Dreier.

Eine deftige 0:6-Pleite kassierte Landesliga-Schlusslicht Inter Holzhausen in Bückeberge. Dass die Eintracht, die in der vergangenen Saison als Vizemeister den Oberliga-Aufstieg nur knapp verpasste, eine Klasse-Mannschaft hat, wusste Holzhausens neuer Coach Matthias Koch schon vorher. Dementsprechend hatte er schon damit gerechnet, dass in Bückeberge die Trauben sehr hoch hängen werden. Positiv war, dass sich die Inter-Frauen trotz des frühen Rückstandes nicht aufgaben und knapp 60 Spielminuten die Partie einigermaßen offen gestalten konnten.

Doch nach dem 0:3 war die Luft raus. Die Tore für Bückeberge erzielten Ardiana Syla (10., 55.), Meike Hunte (57.), Katharina Kottrup (67./Strafstoß), Mona Söhnen (75.) und Inka Schütt (83.).

Überraschend spielfrei hatte Eintracht Hameln, denn die Landesliga-Partie in Pattensen wurde vom Schiedsrichter kurzfristig abgesagt, weil der Rasen unbespielbar war. Ärgerlich war, dass die Elf von Markus Mende umsonst anreiste. Dementsprechend angefressen war der Eintracht-Coach. Dass man bei solchen miserablen Platzverhältnissen nicht spielen kann, ohne die Gesundheit der Spielerinnen zu gefährden, sei absehbar gewesen.



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