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Feier bis in die Morgenstunden / Mittelstedt, Musliji und Selensky treffen beim 3:0 gegen Pyrmont

Hamelns Helden lassen es krachen

Hameln. Was folgt auf eine Spätschicht? Richtig, die Nachtschicht. Und genau dort ließen es die Supercup-Helden der SG Hameln 74 nach der erfolgreichen Titelverteidigung beim Hallen-Spektakel der Dewezet bis in die frühen Morgenstunden weiter krachen. Und zwar richtig. Ob die stolze Siegprämie von 1500 Euro gereicht hat, ist nicht überliefert. Und auch nicht, ob der Pott dabei heil blieb, denn in der Vergangenheit ging bei feucht fröhlichen Siegesfeiern anderer Mannschaften die begehrte Trophäe schon mal zu Bruch.

veröffentlicht am 26.01.2014 um 19:08 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:27 Uhr

Roland Giehr

Autor

Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Ein Geheimnis blieb zudem, wer von den Hamelner Protagonisten vor lauter Glückseligkeit mit dem Pokal im Arm eingeschlafen ist. Zuvor beim Höhepunkt der Hallensaison gab es dagegen keine Geheimnisse, hatte sich die spielerische Klasse des souveränen Bezirksliga-Tabellenführers beim klaren 3:0-Triumph im Finale über Landesligist SpVgg. Bad Pyrmont letztlich durchgesetzt.

Eduard Mittelstedt, der nicht umsonst zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde, Egcon Musliji und Josef Selensky glänzten dabei als Torschützen. Ganz nebenbei durfte der ehemalige Halvestorfer Kapitän nun schon zum dritten Mal den Supercup in die Höhe strecken. Auch beim Hallengerücht des Tages spielte die SG Hameln 74 die Hauptrolle. Dem Vernehmen nach soll Halvestorfs Torhüter Fabian Moniac im Sommer an die Heinestraße wechseln. SG-Chef Thomas Thimm dementierte aber. „Wir haben zwei gute Torhüter. Ich sehe im Moment keinen Bedarf“, hakte er das Thema ab. Trotz der Finalniederlage hinterließ auch Bad Pyrmont einen starken Eindruck beim Supercup und tankte damit viel Selbstvertrauen für die schwere Rückrunde in der Fußball-Landesliga. „Das waren auch die beiden besten Mannschaften“, so der einhellige Tenor bei den Experten in der Rattenfänger-Halle. Für Furore sorgte zudem Kreisligist TSG Emmerthal, der am Ende hinter der SSG Halvestorf einen hervorragenden vierten Platz belegte. Außerdem stellte die Önelcin-Truppe mit Niels Conrad noch den besten Torhüter. Pech hatte dagegen Landesliga-Vertreter HSC Tündern, dem nur ein Tor zum Einzug ins Halbfinale fehlte. Platz fünf und Freikarten für die Bundesligapartie von Hannover 96 gegen Leverkusen sind aber für Trainer Siegfried Motzner und seine Mannen kein schlechter Trostpreis. Keine Rolle bei der Pokalvergabe spielten letztlich Wallensen, Klein Berkel, Aerzen, Germania Hagen und Lachem. Erstmals in der siebenjährigen Supercup-Geschichte teilten sich drei Spieler die Torjägerkrone. Ugur Aydin (Tündern), Manuel Capobianco (Halvestorf) und Eduard Mittelstedt waren je sechsmal erfolgreich.



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