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Ein paar Fußball-Höhepunkte müssen her / Weserbergland-Stadion bietet einen würdigen Rahmen für die Endrunde auf Kreisebene

Hameln wie Berlin: Die einstige 07-Arena als neues Pokal-Mekka?

In den glorreichen Hamelner Fußballzeiten wurde das Weserbergland-Stadion zu einer gefürchteten Kultstätte. Doch die großen Schlachten scheinen alle geschlagen, nun ist die Luft raus. Im weiten Rund der einstigen Preußen-Arena regiert nach der Insolvenz des Klubs überwiegend die Leere und der Fußball-Tempel versinkt langsam in die Bedeutungslosigkeit. Das ist sehr schade.

veröffentlicht am 26.06.2012 um 17:28 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 03:41 Uhr

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Daran ändern auch die Auftritte der Landesliga-Frauen von Eintracht Hameln, Tünderns B-Junioren oder der Rattenfängercup der SG 74 nichts. Selbst ein 96-Gastspiel, ein Junioren-Länderspiel oder die vier, fünf Meisterschaften der Leichtathleten pro Jahr machen den Kohl nicht fetter.

Zwar ist das Stadion für den großen Nachwuchs der LG Weserbergland und des VfL Hameln auch eine notwendige Trainingsstätte, aber in eine Fußballarena dieser Kategorie muss einfach mehr Leben rein. Also her mit neuen Höhepunkten. Ein Beispiel: Was wäre, wenn das Weserbergland-Stadion künftig zum Pokal-Mekka des Kreises befördert würde? Quasi das Berlin von Hameln-Pyrmont.

Die Halbfinalpaarungen und Endspiele der Frauen und Männer hätten dann endlich mal einen würdigen Rahmen. Lieber Stadion als Dorfplatz. Vom rein sportlichen Erlebnis her dürfte das doch für jeden Fußballer ein erstrebenswertes Ziel sein. Schwieriger könnte es da schon mit der Organisation werden. Der Kreisfußballverband vergibt bekanntlich die Endrunde an die Vereine, und die wollen natürlich auf ihrer Anlage auch etwas daran verdienen. Könnten sie auch weiterhin, nur mit dem Unterschied, dass sie im Fall des Falles die Endrunde im Stadion ausrichten müssten.ro

Würde sich als ständiger Finalort eignen: Das Hamelner Weserbergland-Stadion.

Foto: nls



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