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Hemeringens Trainer übernimmt im Sommer den TuS Hessisch Oldendorf

Hamadi geht – kommt Pernath?

Hessisch Oldendorf. Das Trainerkarussell in der Fußball-Kreisliga dreht sich immer schneller. Und schon wieder ist ein vakanter Stuhl offiziell besetzt. Hassan Hamadi vom VfB Hemeringen wird neuer Coach beim TuS Hessisch Oldendorf und folgt damit im Sommer auf Meistermacher Tarik Önelcin an, der sein Glück künftig bei der TSG Emmerthal versucht.

veröffentlicht am 09.03.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:37 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Die besten Karten auf den nun freien Platz beim VfB hat nach Dewezet-Informationen Thomas Pernath, der zuletzt beim FC Latferde 80 die Geschicke von der Bank aus lenkte. Perfekt ist hier aber noch nichts. Der 36-jährige Hamadi erhält beim einstigen Drittligisten einen Einjahresvertrag mit Option. Aber warum der Wechsel? „Das ist eine große Herausforderung für mich. Wir wollen uns in der Kreisligaspitze etablieren und auf Sicht auch mal wieder Bezirksliga-Luft schnuppern. Das ist eine sehr interessante Aufgabe“, erklärt Hamadi und wagt schon einen dezenten Blick in die sportliche Zukunft. Eben alles nur eine Frage der sportlichen Perspektiven. Und die scheinen ein paar Kilometer weiter in Hemeringen im Augenblick nicht unbedingt gegeben zu sein.

„Ich habe das Gefühl, wir treten hier ein bisschen auf der Stelle. Ich möchte aber etwas erreichen und die Mannschaft und auch mich weiter entwickeln“, macht der scheidende Coach seine ehrgeizigen Vorstellungen deutlich. Sein Problem: Wie viele seiner Kreisliga-Kollegen kann auch Hamadi beim VfB nur einen bedingten Trainingsbetrieb durchziehen, weil in der Woche das Personal aus den unterschiedlichsten Gründen fehlt. Da verwundert es auch keinen, dass der momentane Tabellen-Zwölfte (14 Punkte) längst nicht aller Sorgen ledig ist. Einen ersten Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt gab es mit dem 1:2 beim SC Börry. Geht das so weiter, verlässt Hamadi Hemeringen möglicherweise als Absteiger. „So weit wird es nicht kommen“, verspricht er. Auch, dass er keine Spieler abwerben wird. „Da halte ich mich raus“, macht er deutlich. Mit welchem Kader er künftig beim TuS zusammenarbeiten wird, steht dagegen noch nicht fest. Offen bleibt auch, ob Latif und Bujamin Kiki sowie Daniel Schröder und Dennis Anklam den Verein tatsächlich in Richtung TSG Emmerthal verlassen. „Es gibt wohl noch einige Gespräche“, meint Hamadi.



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