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Klassenerhalt der SSG noch nicht sicher: Wenn Günzel und Co. am Sonntag in Wettbergen verlieren sollten, wird es noch einmal richtig eng

Halvestorf muss mindestens Zwölfter werden, um ganz sicher zu sein

Fußball (aro). Nach der 1:3-Heimpleite gegen den TSV Mühlenfeld war Matthias Günzel stinksauer. Seinen Frust bekam der am Spielfeldrand stehende Wassereimer zu spüren, den er im Vorbeigehen umtrat.

veröffentlicht am 28.04.2011 um 19:40 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 21:41 Uhr

Halvestorfs Trainer Sakir Urunow, der nur wenige Meter entfernt war, bekam davon gar nichts mit. Das ist wohl auch besser so. Sein Blick richtete sich schon wieder nach vorne. Denn für die Landesligakicker vom Piepenbusch beginnen jetzt die Wochen der Wahrheit. Im Kampf um den Klassenerhalt könnte sich schon bald die Spreu vom Weizen trennen. Wenn Günzel und Co. nämlich auch am Sonntag (15 Uhr) in Wettbergen verlieren sollten, wird es noch einmal richtig eng.

Denn wenn sowohl Armina Hannover als auch der SV Ramlingen aus der Oberliga absteigen sollten, müsste Halvestorf mindestens Zwölfter werden, um ganz sicher zu sein. „Wir können es aus eigener Kraft schaffen“, sagt Halvestorfs Teamsprecher Burkhard Büchler, der seiner Elf beim Tabellennachbarn einen Sieg zutraut. Vielleicht gelingt es der Urunow-Elf ja sogar, den 2:1-Sieg im Hinspiel zu wiederholen. Allerdings dürfte das nur möglich sein, wenn man sich im Vergleich zu den zuletzt schwachen Leistungen enorm steigert. Denn sowohl beim Bezirkspokal-Aus in Klein Berkel als auch bei der nicht eingeplanten Niederlage gegen Mühlenfeld waren die Halvestorfer von ihrer Bestform meilenweit entfernt. Auch von SSG-Kapitän Josef Selensky war über weite Strecken des Spiels nichts zu sehen. „Uns fehlte insbesondere in den Zweikämpfen der nötige Biss“, so Büchler.

Fest steht, dass es in der Startelf der SSG Halvestorf im Vergleich zum Mühlenfeld-Spiel einige Umstellungen geben wird. Denn neben Björn Bertram, der am Sonntag beruflich verhindert ist, und Rostom Youssef (Beinbruch) drohen auch Torjäger Anatoli Deck (Schulterverletzung) und Timo Möller (gebrochener Zeh) auszufallen. Für Deck wäre im Sturm Dennis Schimanski, der zuletzt nur zweite Wahl war, eine Alternative. Auch Akin Yildirim und Frank Jürgens, der seine Rotsperre abgesessen hat, sind wieder dabei.



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