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Fabrizius will auch Arminia schocken

Halvestorf mit Hoch „Eugen“ aus der Krise

Am Anfang hat er kräftig gepustet, sich gequält und sich richtig schwergetan. Doch der Sprung aus der Kreisliga in die Landesliga ist nun vollbracht. Und zwar mit Auszeichnung. Eugen Fabrizius hat sich bei der SSG Halvestorf durchgebissen und ist angekommen auf der Fußball-Bühne, die er eigentlich schon eher hätte betreten können. Doch, obwohl stets von den höherklassigen Klubs aus dem Kreisgebiet umworben, hielt der Torjäger seinem VfB Hemeringen die Treue. Ohne „Eugen Überall“ ging dort lange überhaupt nichts.

veröffentlicht am 01.10.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:55 Uhr

Roland Giehr

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Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Bis zum Sommer, dann war für ihn die Zeit zum Wechsel an den Piepenbusch gekommen. „Die Mannschaft war gefestigt und hat mich nicht mehr gebraucht“, blickt Fabrizius zurück. Nicht ganz unerheblich dabei ist wohl auch die Tatsache, dass der Filigrantechniker mit mittlerweile 26 Jahren noch etwas aus seinem großen Talent machen wollte. Und die Chance hat er genutzt, denn in Halvestorf ist der Student plötzlich der Mann der Stunde. „Es kommt mir zugute, das ich vorne drin auf meiner Lieblingsposition spielen kann“, erklärt er seine Leistungsexplosion. Reichten seine drei Treffer beim 3:4 gegen Pattensen noch nicht ganz zum ersten Dreier, beendete der Stürmer mit seinem goldenen Tor beim 1:0 in Diepholz schlagartig die Halvestorfer Krise. Erster Sieg, neue Hoffnung und wieder reichlich Sonnenschein am sonst schattigen Piepenbusch.

Aber hält das Hoch „Eugen“ über Halvestorf auch heute (16 Uhr) im Heimspiel gegen den ehemaligen Zweitligisten Arminia Hannover? Für Fabrizius keine Frage. „Unsere Brust ist wieder breiter geworden, und die Qualität in der Mannschaft ist vorhanden, auch gegen ein Team wie Arminia zu bestehen“, übt sich der 26-Jährige in verhaltenem Optimismus.

Und die Wahrscheinlichkeit, dass er auch heute wieder eine Hauptrolle im Halvestorfer Ensemble übernimmt, ist groß. Denn Fabrizius reist wieder extra aus seinem Studienort Mannheim an. „Seit ich die Woche über dort verbringe und nur noch freitags am Abschlusstraining teilnehme, läuft es bei mir“, witzelt der vierfache Saisontorschütze.



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