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5:1 gegen den MTV Bevern / Klare Siege auch für Spitzenreiter SG 74, Halvestorf und Bisperode

Hagen wieder im Geschäft

Hameln-Pyrmont. In der Fußball-Bezirksliga ist Germania Hagen nach dem 5:1-Sieg gegen Bevern im Kampf um den Klassenerhalt wieder im Geschäft. Und an der Tabellenspitze läuft alles wie gehabt, denn Spitzenreiter SG Hameln 74 setzte seinen Siegeszug mit einem 3:1 (2:1)-Erfolg bei TuSpo Schliekum fort. In der ersten Halbzeit hielt die 1:0-Führung, für die Jannik Hilker nach einer halben Stunde gesorgt hatte, nicht lange. Steffen Krumpholz brachte die Schliekumer bereits fünf Minuten später zurück ins Spiel. Aber auch nur für kurze Zeit, denn noch vor dem Pausenpfiff stellte Flamur Dragusha (44.) den alten Abstand her. Endgültig für klare Verhältnisse sorgte Marc-Robin Schumachers, der nach einer Stunde per Strafstoß für den ungefährdeten 3:1-Endstand sorgte.

veröffentlicht am 28.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 01:21 Uhr

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Hagen – Bevern 5:1 (2:0). Germania spielte im Kampf um den Klassenerhalt groß auf und rückte mit dem klaren Sieg bis auf vier Punkte an den ersten Nichtabstiegsplatz heran. Felix Gerigk (23.) und Marco Heetel (45.) brachten ihr Team in Führung. In der zweiten Halbzeit setzten Cristiano dos Santos (48., 58.) und erneut Gerigk (83.) die Torjagd fort. Konstantin Lücke (85.) traf für die Gäste, die auch das erste Tor des Spiels auf dem Fuß hatten. Das verhinderte Hagens Keeper Niklas Frye schon nach zehn Minuten. „Taktisch und kämpferisch war das eine Klasseleistung“, lobte Fußball-Obmann Robert Lippert seine Mannschaft, für die Steve Diener (12.) und Marvin Strobl (89.) sogar noch weitere gute Chancen gegen Beverns starken Torhüter Eilers ungenutzt ließen.

Halvestorf – Lamspringe 5:1 (0:0). „Das war nicht nur ein Spiel auf ein Tor, sondern vor allem ein Geduldsspiel“, resümierte Halvestorfs Spartenleiter Burkhard Büchler. Denn Lamspringe setzte von Beginn an auf ein stabiles Abwehrbollwerk. Und als Tobias Brink per Foulelfmeter zum 0:1 traf, zog sich TuSpo noch weiter zurück. Nach dem 1:1-Ausgleich durch Julian Maass (55.) hatten sich die Halvestorfer schon mit einer Punkteteilung abgefunden. Doch nach dem 2:1 durch Andrei Vorrat (83.) brachen bei den Gästen in der Abwehr alle Dämme. So konnten erneut Maass (84.), Björn Bertram (88.) und Matthias Günzel (89.) tatsächlich noch für klare Verhältnisse sorgen. Am Ende hätte der Sieg noch höher ausfallen können, denn Fabrizius traf noch den Pfosten.

Holzminden – Aerzen 3:2 (1:2). „Es wird Zeit, das die Saison vorbei ist. Wir gehen personell auf dem Zahnfleisch“, stellte MTSV-Spartenleiter Karsten Hoppe fest. Sogar der 50-Jährige saß als Auswechselspieler auf der Bank, kam aber nicht zum Einsatz. Trotzdem wähnte sich die Elf von Trainer Stephan Meyer nach einer 2:1-Führung durch Sebastian Specht (24.) und Marius Pieper (37.) bei einem Gegentreffer von Mohamed Chaabau (11.) lange Zeit auf der Siegerstraße. Doch dann verletzte sich Schlussmann Bastian Kuska – für ihn rückte dann Feldspieler Juri Dubrovskis ins Tor – an der Schulter und das Unheil nahm noch seinen Lauf. Erst glich André Broehland (68.) aus, dann markierte Konstain Triantafillidis (73.) noch den Holzmindener Siegtreffer.

Bodenburg – Bisperode 0:4 (0:0). Erst eine entsprechende Kabinenpredigt in der Pause von Trainer Werner Brennecke brachte den TSV nach schwacher erster Halbzeit so richtig auf Trab. Fast folgerichtig fielen nun auch die nötigen Tore. Zunächst traf Matthias Stenke (54.) per Foulelfmeter und nahm dem noch hoffenden Schlusslicht damit schnell den Wind aus den Segeln. Peter Kaminski (57./90.) mit einem Doppelpack und Abas Jaber ebenfalls per Elfmeter (85.) machten den Sack dann mit ihren Treffern endgültig zu. „Bodenburg hat uns alles abverlangt. Der Sieg ist letztlich ein bisschen zu hoch ausgefallen“, bilanzierte TSV-Sprecher Ralph Grupe. Entscheidender Akteur war Doppeltorschütze Kaminski, der zudem noch ein Strafstoß herausholte. kf/ro.



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