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Hagen II und Hemeringen II: Aus 1:0 wird 0:5!

Hameln-Pyrmont. In den Abstiegskampf der 2. Kreisklasse, Staffel 2, ist außerhalb des Spielfeldes mächtig Bewegung gekommen. So hat es zwei Spielwertungen am „grünen Tisch“ gegeben. , die dazu führen, dass den Reserve-Teams von Germania Hagen und VfB Hemeringen 

 

veröffentlicht am 27.10.2015 um 15:27 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

Wehrt sich gegen die Spielwertung: Hagens Trainer Eldar Zahirovic.

Hameln-Pyrmont. In den Abstiegskampf der 2. Kreisklasse, Staffel 2, ist außerhalb des Spielfeldes mächtig Bewegung gekommen. So hat es heute zwei Spielwertungen am „grünen Tisch“ gegeben, die dazu führen, dass den Reserve-Teams von Germania Hagen und VfB Hemeringen im Nachgang drei Punkte abgezogen wurden. Die Hagener tragen nun die „Rote Laterne“, weil der am 26. September von den Bergdörfern gekommene und gegen Klein Berkel II (1:0) eingesetzte Angelo Dos Santos laut NFV-Passstelle erst am 2. Oktober spielberechtigt war. Die Punkte gehen damit an die Humme.

 

Zahirovic: „Warum hätte ein solches Risiko eingehen sollen?“

 

Die Germanen haben gegen die Wertung Einspruch eingelegt. „Wir haben ihn fristgerecht nach der Abmeldung der Bergdörfer angemeldet und zwar schon Ende August. Die Passstelle vom NFV wusste nichts von dem Vereinsrückzug. Daraufhin hat der NFV-Kreis eine Bestätigung an den Verband geschickt. Damit sollte Angelo frei sein. Im Nachhinein hat die Passstelle ihn aber erst Anfang Oktober als spielberechtigt geführt, obwohl er schon am 28. August für uns gemeldet sein sollte. Und jetzt hat man uns die Punkte abgezogen“, wundert sich Hagens Trainer Eldar Zahirovic: „Mir standen an diesem Tag 14 Mann zur Verfügung. Angelo hat die letzten zehn Minuten gespielt. Warum hätte ich ihn da einwechseln und ein solches Risiko eingehen sollen?“

 

Wustrack: „Es geht darum, dass die Spiele auch tatsächlich stattgefunden haben“

 

Gleiches gilt für die Partie zwischen Hemeringen II und Aerzen II, die der VfB zwar ebenfalls mit 1:0 gewann, dabei aber die nicht-spielberechtigten Fabian Prandzioch und Maximilian Ringleff eingesetzt hatte, die im Kreisliga-Team festgespielt waren. „Es geht darum, dass die Spiele auch tatsächlich stattgefunden haben. Das heißt: Ausgefallene Spiele zählen nicht“, erklärt Staffelleiter Henrik Wustrack den Hintergrund. Hemeringens Trainer Jan Christoph fiel heute Morgen, als ihn die Information erreichte, aus allen Wolken und spricht Klartext. „Das war nicht unsere Absicht und ist absolut nicht unsere Art. Ich möchte mich bei den Aerzenern persönlich dafür entschuldigen! Es sollte langsam an der Zeit sein, dass wir im Verein enger zusammenrücken und uns über aktuelle Regeln austauschen.“



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