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Fußball: Mittwoch wartet zunächst Emmerthal im Pokal-Halbfinale / Fischbeck prüft Bisperode

Hagen auf Double-Jubel-Tour?

HAMELN-PYRMONT. Wer souveräner Meister wird und die Fußball-Kreisliga beherrscht, wie schon lange kein Klub mehr, der ist auch der klare Favorit auf den Triumph beim Kreispokal. Also stellt sich nur die Frage: Geht Germania Hagen in der Nachspielzeit der Saison auch noch auf erfolgreiche Double-Jubel-Tour?

veröffentlicht am 28.05.2019 um 15:05 Uhr

In der Kreisliga kam Meister Germania Hagen gar nicht mehr aus dem Jubeln heraus– aber was läuft nun zunächst im Pokal-Halbfinale gegen Emmerthal? Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Für den Bezirksliga-Aufsteiger wäre das gleichzeitig eine doppelte Premiere, denn in der Pokal-Historie taucht der Klub seit 1967 noch nicht als Sieger auf, also gab es natürlich auch noch kein Double.

So weit ist es aber noch lange nicht, stehen der möglichen nächsten Feier am Aechternbusch mindestens noch zwei dicke Brocken im Weg. Zunächst wartet am Mittwoch (19 Uhr) im Halbfinale von Flegessen erst einmal der Kreisliga-Kontrahent TSG Emmerthal, der sich bestimmt gerne mit der Rolle des Stolpersteins anfreunden würde.

In den beiden Punktspielen (0:4/0:2) konnte die Elf von Trainer Stephan Meyer zwar nichts erben, aber jeder weiß, im Pokal weht nun mal ein anderer Wind. Nach dem erfolgreichen Kraftakt in der Liga, der die TSG mit zehn Punkten in Serie noch rechtzeitig an das rettende Ufer katapultierte, dürfte das Selbstbewusstsein im Team um Kapitän Dennis Matzeit jedenfalls momentan kaum größer sein. Vielleicht ist es deshalb auch mal wieder Zeit, über sich hinauszuwachsen und an glanzvolle Tage anzuknüpfen. Zuletzt erreichte Emmerthal übrigens 2013 das Finale und wurde in Großenwieden auch Pokalsieger nach Elfmeterschießen (5:3) gegen den TSVBisperode. Eine Neuauflage des Endspiels ist zumindest zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gänzlich ausgeschlossen.

Denn Blau-Gelb steht am Donnerstag (15 Uhr) im zweiten Halbfinale, hat aber mit Kreisklassenklub TSC Fischbeck eine lösbarere Aufgabe vor der Brust als die TSG. Aber Vorsicht, TSV: Meistens „beißen“ die vermeintlichen Underdogs, ein Spaziergang ins Finale wird das wohl nicht werden. Aber auch beim TSV Bisperode ist der Ehrgeiz natürlich sehr groß, denn der letzte Pokal-Triumph 2016 ist noch in guter Erinnerung.

In dem Traumjahr schrieb das Team um Torjäger Daniel Krikunenko ein neues Kapitel Vereinsgeschichte. Erst kam der Pott, dann der Titel. Das erste Double war damit auch perfekt. Kommt es aber am Pfingstsonntag zum von vielen Experten erwarteten Endspiel gegen Hagens Überflieger, wüsste der TSV vielleicht sogar, wie einem die begehrte Trophäe in die Hände wachsen könnte. Denn Bisperode brachte dem Meister die einzige Saisonniederlage bei...



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