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2. Kreisklasse, Staffel 2: Auch Königsförde II und Großenwieden überraschen / Favorit Reher schwächelt noch

Hänels Kampfansage: Fischbeck kein Außenseiter

Hameln-Pyrmont. Wer auf die Tabelle der 2. Fußball-Kreisklasse, Staffel 2, schaut, der findet den Topfavoriten Germania Reher nur auf Platz fünf wieder. Fünf Zähler Rückstand zum Aufstiegsplatz. Was ist passiert mit dem Team um Spielertrainer Tobias Rügge? Ein Grund: Ein volles Lazarett. Doch langsam sehen die Germanen wieder Licht am Horizont.

veröffentlicht am 09.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 08:21 Uhr

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„Die nächsten Wochen sind für uns richtungsweisend. Gegen Großenwieden, Lüntorf und Königsförde II müssen wir gewinnen, um noch eine Chance zu haben“, weiß Rügge, was die Stunde geschlagen hat. Die Überraschung der Saison ist aber zweifellos die Reserve des SSV Königsförde. Trainer Oliver Meyer hat mit seinen Mannen schon 20 Punkte gesammelt und grüßt damit fröhlich von der Tabellenspitze. „Wir haben die richtige Mischung zwischen Ehrgeiz und Ausgeglichenheit“, gibt Meyer das Erfolgsgeheimnis preis. „Unter Umständen reicht es jedoch noch nicht für den Titel, auch wenn die Staffel ziemlich ausgeglichen ist“, will er aber lieber den Ball flachhalten.

Ebenfalls für Furore sorgt der TSC Fischbeck. Als Vorjahreszehnter ist das Team um Spielertrainer Matthias Hänel entspannt in diese Saison gestartet und ist derzeit schon Dritter. Nach der Abmeldung aus der Leistungsklasse vor zwei Jahren scheint der TSC nun wieder auf einem guten Weg zu sein. So sieht es auch Hänel. „Wir sind mehr als zufrieden“, meint der Spielertrainer. Doch damit nicht genug. „Wir wollen der Klasse zeigen, dass wir nicht wie gedacht der krasse Außenseiter sind“, formuliert Hänel noch eine kleine Kampfansage an den Rest der 10. Liga.

Mit zwei Spielen weniger auf dem Konto hat der TSC Fischbeck sogar noch die Option auf den Sprung an die Tabellenspitze. Zwei Siege vorausgesetzt. Ein wichtiges Wörtchen im oberen Drittel redet aber auch noch der TSV Großenwieden mit. Sogar gegen Spitzenreiter Königsförde II gelang dem Team um Co-Trainer Marten Pape ein 3:1-Sieg. Nun trennen beide Teams nur noch zwei Punkte. „Unsere Heimspiele haben wir alle gewonnen, aber auswärts haben wir zu viele Punkte liegen lassen“, weiß Pape aber, wo sich der TSV künftig noch weiter verbessern muss. Die Ziele sind schon jetzt klar formuliert: „Wir wollen bis zum Ende oben dran bleiben“, hofft Pape. Im Tabellenkeller ringt Afferde II mächtig nach Luft. Bei schon vier Punkten Rückstand auf den Vorletzten Löwensen hat der Klassenerhaltungskampf schon begonnen.



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