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Topspiel in Bad Pyrmont: Eldagsens Trainer seit seinem Comeback noch ungeschlagen

Hält Rukavinas Super-Serie?

Eldagsen. Heute oben, morgen unten – auch das Trainerleben abseits der Bundesliga gleicht oftmals einer rasanten Achterbahnfahrt durch die schnelllebige Fußballwelt. Einer, der sich mittlerweile bestens im Geschäft auskennt, ist Milan Rukavina. Mit seiner sportlichen Vita könnte der 42-Jährige problemlos eine Hauptrolle in der TV-Soap „Gute Zeiten – schlechte Zeiten“ übernehmen.

veröffentlicht am 25.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:37 Uhr

Roland Giehr

Autor

Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Erst war er strahlender Meister und Bezirkspokalsieger mit dem FC Springe, dann musste er („Das waren ganz bittere Zeiten“) zweimal vorzeitig wegen Erfolglosigkeit die Segel in Tündern und Halvestorf streichen. Doch nun ist Milan Rukavina wieder da, wagte nach einer Auszeit von 20 Monaten den Schritt zurück auf die Bank und übernahm im Oktober 2012 den FC Eldagsen.

Und hier läuft es wieder. Fast schon wie am Schnürchen, denn der einstige Mittelfeldmotor von Preußen Hameln 07 mischt die Bezirksliga gewaltig auf und führte Eldagsen nach neun Spielen in Serie ohne Niederlage quasi aus dem Niemandsland auf Platz drei. Eben ein Comeback der Extraklasse

„Auch Oliver Geide hat vorher als Interimscoach schon gute Arbeit geleistet. Doch dass es so weitergeht, damit konnte nun wirklich keiner rechnen. Aber das zeigt auch die enorme Qualität der Mannschaft. Im Augenblick stimmt bei uns alles“, bleibt Rukavina bei seiner Zwischenbilanz bescheiden.

Trotzdem ist seine Mannschaft plötzlich ein ganz heißer Titelkandidat, auch wenn der FC-Trainer davon nichts wissen will. „Wir denken nur von Spiel zu Spiel“, hält er den Ball verständlicherweise lieber flach. Fakt ist aber, präsentiert sich der Tabellendritte auch heute Abend (20.15 Uhr) bei der Spätschicht in Bad Pyrmont hellwach und gewinnt beim Spitzenreiter, dann darf bei Gelb-Schwarz vielleicht schon bald von etwas mehr geträumt werden. An Selbstbewusstsein wird es dem Team um Torjäger André Gehrke (16 Saisontreffer) jedenfalls an der Südstraße nicht mangeln. Und da Rumeiern auch für den FC-Trainer ein Fremdwort ist, macht er deutlich: „Ich erwarte zwar eine intensive Partie. Aber wir wollen die drei Punkte.“ Übrigens: Der Tabellenzweite SG Hameln 74 lässt heute extra das Training sausen, um direkt vor Ort das Bezirksliga-Topspiel mit großem Interesse zu verfolgen. Schließlich muss die Bicknell-Elf noch mit beiden Teams im Titelkampf die Klinge kreuzen.



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