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Fußball: Tündern und Lachem top

Günzel-Tor bei Comeback

veröffentlicht am 18.09.2016 um 18:03 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:28 Uhr

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BEZIRK HANNOVER. Zufällig oben – das war mal. Das Thema Märchen hat sich nach der abermals überzeugenden Vorstellung des SV Lachem in der Fußball-Bezirksliga wohl erledigt. Nun zählt nur noch die nackte Realität: Und da ist der anfangs von der Konkurrenz noch ein wenig belächelte Dorfklub nach dem 5:0 (4:0)-Triumph beim TSV Bisperode nun endgültig zu einer ernst zu nehmenden Spitzenmannschaft avanciert. Sechs Siege und nur ein Remis in sieben Spielen sprechen schließlich sportlich eine ganz klare Sprache. In Bisperode war die Nummer für den SV Lachem bereits zur Halbzeit nach den Treffern von Egcon Musliji (7.), Adem Avci (32./38.) und einem Eigentor von Pechvogel Dustin Anders (40.), der später (85.) auch noch Gelb-Rot sah, abgehakt. Marco Elias (73.) setzte dann für die taktisch und spielerisch gut sortierten Schützlinge von Trainer Tarik Önelcin noch einen Treffer drauf. „Unsere individuellen Fehler haben Lachem einen wahrhaftigen Kantersieg beschert,“ ärgerte sich TSV-Sprecher Ralph Grupe. Pech, dass sich nun auch noch Leistungsträger Daniel Krikunenko (85.) verletzte – und das Bisperoder Lazarett damit fast aus allen Nähten platzt.

MTSV Aerzen – SC Harsum 1:4 (0:1). „Ich hätte im ersten Durchgang nie gedacht, dass wir dieses Spiel noch verlieren“, konnte MTSV-Sprecher Karsten Hoppe nur mit dem Kopf schütteln. Die Ausgeglichenheit in der Partie spiegelte sich auch in den Treffern von Kevin Zellmer (44.) und Maximilian Ringleff (58.) wieder. Noch einer Stunde riss plötzlich der Faden bei der Filla-Elf und Justin Sandtivos (60.), Christian Schäfer (63.) und Niklas-Dominik Schröder (75.) schossen Harsum innerhalb von nur 17 Minuten noch auf die Siegerstraße und Aerzen damit auch gleichzeitig zur vierten Heimniederlage in Serie. Hoppes Fazit: „Für das obere Drittel wird es in diesem Jahr so wohl nicht reichen“.

SV Einum – Tündern 0:4 (0:3). Auch der bisherige Tabellenvierte Einum konnte die Siegesserie der Tünderaner nicht stoppen. Die Vorentscheidung fiel bereits in der ersten Halbzeit. Erst traf Jannik Hilker zum 1:0 (13.). Wenig später verwandelte Adrian Gurgel einen Strafstoß (25.), nachdem zuvor Hilker im Strafraum gefoult wurde. Den 3:0-Halbzeitstand erzielte Ugur Aydin nach einem Doppelpass mit Lukas Kramer. Nach dem Seitenwechsel schaltete die Motzner-Elf dann einen Gang zurück und verwaltete den Sieg, aber ein Treffer fiel noch. Mit dem 4:0 (68.) besiegelte Lukas Kramer dann endgültig Einums zweite Saisonniederlage.

M. Günzel

FC Algermissen – Germania Hagen 2:1 (0:1). Die Germanen waren ganz nah dran an einem Auswärtspunkt. Bis zur 80. Minute hielt Hagens 1:0-Führung, für die Abbas Issa in der 32. Minute gesorgt. Dann war es Gerrit Algermissen, der für den Aufsteiger zum 1:1 ausgleichen konnte. Danach ließen die Germanen die Köpfe unnötigerweise zu sehr hängen. „Ich wäre auch mit einem Punkt zufrieden gewesen“, sagte Trainer Stephan Meyer, der aber in der Nachspielzeit noch den 2:1-Siegtreffer durch Stephan Pätzold aus stark abseitsverdächtiger Position miterleben musste. „Unglücklich gelaufen, weil wir nach der Führung das zweite Tor nicht gemacht haben“, lautete Meyers Fazit. „Doch man muss auch zugeben, dass Algermissen schon vor dem Siegtreffer ebenfalls zwei Riesenchance hatte.“

SSG Halvestorf – SV Bavenstedt II 4:1 (1:1). Nach seiner Verletzungspause feierte Matthias Günzel, der aufgrund eines Lungenanrisses monatelang ausfiel, sein Comeback für die SSG und erzielte kurz nach seiner Einwechslung gleich den 4:1-Endstand. Ein souveräner Sieg, obwohl die Halvestorfer Startschwierigkeiten hatten und mit 0:1 (Jan Laumann, 16.) zurücklagen. „Die erste halbe Stunde war Bavenstedt überragend“, sagte Halvestorfs Fußball-Chef Burkhard Büchler. Doch dann leiteten Timo Möller (31.), Robin Milnikel (61.) und Julian Maaß (79.), der zuvor einige gute Chancen liegen ließ, die Wende ein. Unterm Strich war es laut Büchler ein verdienter Sieg: „Es wurde nach drei Heimniederlagen auch langsam wieder Zeit, dass wir zu Hause wieder ein Spiel gewinnen.“



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