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SG Hameln 74 schlägt Bad Pyrmont vor rund 400 Zuschauern mit 6:2

Günzel-Gala: Drei Tore im Derby

Bezirk Hannover. Viele Tore, packende Zweikämpfe, hohes Tempo und ein Ergebnis, mit dem wohl niemand gerechnet hatte – außer Matthias Günzel, der mit seinen drei Toren der Matchwinner war. Mit 6:2 (2:2) zeigte die stark ersatzgeschwächte SG Hameln 74 im Landesliga-Derby der SpVgg. Bad Pyrmont ganz klar die Grenzen auf. Auch ohne Torjäger Robin Tegtmeyer (Urlaub), Spielmacher Jannik Hilker (Reha) und Sönke Wyrwoll, der sich im Training einen Muskelbündelriss zuzog und wohl die komplette Hinrunde ausfallen wird. Wyrwoll hätte an der Seitenlinie „fast einen Herzinfarkt bekommen“, wie er selbst sagte.

veröffentlicht am 12.10.2014 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:49 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Denn von Anfang ging es hin und her. Beide Teams schenkten sich nichts.

Die über 400 Zuschauer, darunter viele Pyrmonter Fans, die die Spielvereinigung lautstark anfeuerten, sahen ein rassiges Derby, das Hamelns Coach Paul Bicknell verpasste. Der Trainer der SG 74 lag zu Hause mit Grippe im Bett, während sich die beiden Teams auf dem grünen Rasen einen offenen Schlagabtausch lieferten.

Schon die erste Halbzeit hatte es in sich. Erst schoss Günzel das 1:0 (15.), dann hämmerte Jannik Denker – nach einer Faustabwehr von Hamelns Keeper Fabian Moniac – den Ball von der Strafraumgrenze volley in der Winkel. Unmittelbar zuvor hätte Hamelns Kapitän Yves Hackl fast ein Eigentor geschossen, doch Moniac lenkte den Ball mit den Fingerspitzen gerade noch am Pfosten vorbei. Beim 1:2 (29.) von Pyrmonts Torjäger Christopher Loges war er dann machtlos. Doch im direkten Gegenzug glich Egcon Musliji (30.) mit einem Traumtor aus über 20 Metern zum 2:2-Halbzeitstand aus. Nach dem Seitenwechsel fiel den Pyrmontern gegen die clever verteidigende SG 74 nicht mehr viel ein. Spätestens an der Strafraumgrenze war Schluss. Im Gegensatz dazu nutzte die SG 74 ihre Chancen eiskalt. Die Treffer von Günzel (60./88.), Marc-Robin Schumachers (82.) und Flamur Dragusha (90. +1), der in der Schlussminute einen von Eduard Kryker verursachten Strafstoß sicher verwandelte, ließen die Sprechchöre der Pyrmonter Fans verstummen. Stattdessen waren nur noch die Jubelgesänge der Hamelner Kicker zu hören, die ihren Derbysieg feierten, während die Pyrmonter mit hängenden Köpfen in die Kabine schlichen.

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Gut gelaunt: Matthias Günzel (links) nach seiner Auswechslung. nls

„Die SG 74 hat verdient gewonnen, da brauchen wir nicht lange drum herum zu reden. Wir haben im Mittelfeld einfach zu viele Zweikämpfe verloren“, sagte Pyrmonts Coach Philipp Gasde, dem die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben war. Für Hamelns Co-Trainer Dirk Schumachers war der Sieg „verdient, ist aber am Ende etwas zu hoch ausgefallen“.



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